In dieser Woche fand das zweite Einwohnerforum des Jahres statt. Zu der offenen Gesprächsrunde im Stadtteil Südvorstadt kamen – trotz der Wärme – einige Bürgerinnen und Bürger. Zu Beginn der Veranstaltung berichteten Oberbürgermeister Karsten Vogt, Bürgermeister Dr. Robert Böhmer und Bürgermeister Heiko Nowak über das aktuelle Stadtgeschehen. Dazu gehörte unter anderem die Eröffnung des Bautzener Sagenpfades. Dabei handelt es sich um eine fußläufig erlebbare Sagen-Erlebnistour durch die historische Altstadt. Ausgewählte Sagenfiguren, wie beispielsweise der Riese Sprejnik, Ritter Dutschmann, die Mittagsfrau oder die Lutkis erzählen ihre Geschichte und laden dazu ein, die Stadt auf spielerische Weise zu entdecken. Alle weiteren Infos unter www.bautzen.de/sagenpfad.
Oberbürgermeister Karsten Vogt informierte zudem über die Grundsteinlegung zum Neubau der Allende-Turnhalle und gab Ausblick auf eine weitere Grundsteinlegung: Am 8. Juli 2026 wird dieser Meilenstein auch in Salzenforst (Neubau Feuerwehrgerätehaus) erreicht. Eine weitere Neuigkeit war die Eröffnung der „denkBar | hromadźe“ in der Kesselstraße/Ecke Theatergasse. Diese ist Teil des Projektes zur interkommunalen Zusammenarbeit und Wirtschaftsentwicklung in Bautzen. Zugleich befindet sich in den Räumlichkeiten auch das neue Büro des Bundesforschungszentrums für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen.
Finanzbürgermeister Dr. Robert Böhmer informierte zur aktuellen Haushaltslage und Haushaltsplanung der Stadt. Baubürgermeister Heiko Nowak schloss sich mit den Themen Entwicklung Gewerbegebiet Süd, STARK-Projekt und Mobiles Grün an. Letzteres startet demnächst mit einem Pilotprojekt. An fünf Standorten wird es Sitzmöglichkeiten inklusive saisonaler Bepflanzung geben. In enger Abstimmung mit der Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft Bautzen mbH (BBB) wird daran und perspektivisch an einem Patenschafts-Projekt für Bürgerinnen und Bürger gearbeitet. Weiter erläuterte Nowak die Arbeitsschwerpunkte des STARK-Projektes, zu denen bspw. die Entwicklung neuer Verkehrsstrategien und die Entwicklung des Stausee-Areals zählen. Durch die Eröffnung der „denkBar | hromadźe“ wird das STARK-Projekt nun nach außen sichtbar und bietet verschiedenen Akteuren sowie den Einwohnern der Stadt die Möglichkeit zur Umsetzung neuer Beteiligungsformate.
Der Punkt zur Entwicklung eines Gewerbegebietes Süd und damit verbunden auch die Weiterentwicklung von Alstom stieß auf sehr großes Interesse. Kurz vor dem Einwohnerforum konnte durch die Stadt der Zuschlag zur Generalplanung des Gebietes vergeben werden. Im Folgenden interessierten sich die Bürgerinnen und Bürger über den Verlauf möglicher, neuer Gleise, die Ausdehnung des Gebietes und den damit verbundenen Hochwasserschutz in diesem Bereich. Auch die geplante Südumfahrung wurde angesprochen sowie die Verkehrssituation in Oberkaina und weitere persönliche Anliegen. Offen gebliebene Fragen des Abends werden im Nachgang schriftlich beantwortet.
Die Stadt bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den regen Austausch und lädt herzlich zum nächsten Einwohnerforum ein. Dieses findet am Donnerstag, 24. September 2026 in der „denkBar | hromadźe“, Kesselstraße/Ecke Theatergasse statt.
Stadtverwaltung