Bildung, Innovation und Transfer sind zentrale Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit einer Region. Im IZWB-Projekt geht es darum, Wissen zugänglich zu machen, neue Ideen zu entwickeln und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zu stärken. So entstehen Lern- und Entwicklungsräume, in denen aus Themen konkrete Impulse für die Region werden.

Die drei Themenfelder greifen eng ineinander: Bildung schafft Grundlagen für Teilhabe und Kompetenzentwicklung, Innovation eröffnet neue Lösungswege, und Transfer sorgt dafür, dass Erkenntnisse und Ideen in die Praxis gelangen. Gemeinsam tragen sie dazu bei, Bautzen und das Umland langfristig zu stärken und weiterzuentwickeln.

Bildung ist ein Menschenrecht und die Grundlage für Chancengleichheit, Teilhabe und persönliche Entwicklung. Im IZWB-Projekt geht es dabei um außerschulische Lern- und Gesprächsräume, in denen Menschen neue Themen kennenlernen und Fragen unserer Zeit gemeinsam bearbeiten können.

Im Mittelpunkt stehen Digitalität, Naturwissenschaften, Internationalisierung und gesellschaftliche Entwicklungen. Dazu gehören insbesondere Bauen und Architektur in ländlichen, städtischen und digitalen Räumen, Programmierung sowie Austauschformate zu Künstlicher Intelligenz und digitalen Lernwelten.

Was wir konkret voranbringen wollen

Der Schwerpunkt Digitalisierung bündelt Formate wie den 3-D-Druck-Führerschein, die Ausstellung zur Medizintechnik und die Dr.-KI-Sprechstunde. Damit werden digitale Themen im außerschulischen Kontext verständlich, zugänglich und praxisnah vermittelt.

Mit Projekten wie „Bautzen goes international“ schafft das IZWB neue Räume für internationale Begegnungen und interkulturellen Austausch. So werden globale Perspektiven in die Region getragen und neue Verbindungen zwischen Menschen, Institutionen und Regionen aufgebaut.

Im Bereich bedarfsgerechte Bildungsangebote geht es um Formate, die gemeinsam mit den Kommunen weiterentwickelt werden.

Über Kooperationsnetzwerke werden neue Lernmodule entwickelt, die den Austausch zwischen Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung fördern. So entstehen Wissensangebote, die nicht nur informieren, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärken und neue Impulse für die Region geben.

Innovation entsteht meist dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und gemeinsam an neuen Lösungen gearbeitet wird. Gerade wenn Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik miteinander in den Austausch gehen, können Ideen entstehen, die über einzelne Akteure hinauswirken und die Region langfristig stärken.

Innovation bedeutet dabei nicht nur Neuheit, sondern auch Veränderung, Anpassung und Verbesserung. Sie zeigt sich in neuen oder weiterentwickelten Produkten, Prozessen, Geschäftsmodellen oder Dienstleistungen, die in der Praxis einen echten Mehrwert schaffen. Für die Region ist Innovation deshalb wichtig, weil sie Prozesse verbessern, Ressourcen schonen, Abläufe erleichtern und neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen kann.

Im IZWB-Projekt geht es darum, Innovationen in Bautzen und den Umlandgemeinden sichtbar zu machen, gemeinsam weiterzuentwickeln und in konkrete Formate zu übersetzen. Dafür bringen wir relevante Akteure zusammen, schaffen Räume für Austausch und erproben Pilotprojekte, Testfelder und neue Formate.

Woran wir gemeinsam arbeiten

Ein zentraler Schwerpunkt ist der Innovationskorridor Dresden–Bautzen–Görlitz. Er wird als gemeinsamer Entwicklungsraum betrachtet, in dem Potenziale, Zusammenhänge und Dynamiken besser sichtbar gemacht werden sollen. Das Dashboard und die Regionalkonferenz schaffen dafür eine Grundlage: Sie machen Wettbewerbsfähigkeit sichtbar, liefern transparente Informationen zu den Bedingungen in der Region und geben Impulse für weitere Diskussionen.

Ein weiterer Baustein sind die Innovationsprojekte wie zum Beispiel das Bauforschungszentrum. Hier geht es darum, Unternehmen und das Forschungszentrum stärker miteinander zu vernetzen, damit Innovationspotenziale in der Region besser genutzt und die Entwicklung des Zentrums selbst unterstützt werden kann.

Über die Werkstatt Innovations-Projekte werden Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch gebracht. So können Bedarfe, Rollen und mögliche Beiträge der einzelnen Akteure gemeinsam besprochen und in konkrete Innovationsvorhaben übersetzt werden. Genau darin liegt der Mehrwert: Aus Vernetzung wird Verständigung, aus Verständigung werden Projekte.

Der Innovationskorridor Dresden–Bautzen–Görlitz verbindet wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Potenziale in einer Region mit langer Tradition. Damit diese Potenziale wirksam werden, braucht es einen funktionierenden Transfer zwischen Wissenschaft, Unternehmen und Zivilgesellschaft. Transfer bedeutet dabei, Wissen, Erfahrungen und Innovationen so auszutauschen und zu nutzen, dass daraus konkrete Schritte und langfristige Wirkung für die Region entstehen.

Transfer ist keine Einbahnstraße. Wissenschaft bringt Forschungsergebnisse in die Anwendung, während Unternehmen und Praxis wichtige Impulse zurückgeben. So entstehen neue Ideen, gemeinsame Projekte und bessere Lösungen für konkrete Herausforderungen. Gerade im regionalen Kontext ist das wichtig, weil sich Entwicklungen nur dann dauerhaft entfalten, wenn sie von den relevanten Akteuren mitgetragen werden.

Wie Transfer in der Region wirksam wird

Ein zentrales Vorhaben ist das Strategiepapier für ein Kooperationsnetzwerk. Es schafft eine Grundlage dafür, die Interaktion zwischen Unternehmen, Zivilgesellschaft und Wissenschaftseinrichtungen zu stärken und dauerhaft zu strukturieren. Damit wird sichtbar, wer mit wem zusammenarbeitet, welche Themen im Mittelpunkt stehen und wie aus Austausch verlässliche Kooperation werden kann.

Das Kooperationsnetzwerk hilft dabei, Wissen nicht nur zu teilen, sondern auch systematisch nutzbar zu machen. Es unterstützt den Aufbau tragfähiger Beziehungen zwischen den Akteuren, fördert gemeinsame Vorhaben und schafft eine Basis für weiteren Transfer in der Region. So wird aus punktuellem Austausch ein strategischer Rahmen für Zusammenarbeit.

Transfer bedeutet den wechselseitigen Austausch zwischen Wissenschaft, Unternehmen und Bevölkerung/Zivilgesellschaft. So werden Forschungsergebnisse in die Praxis übertragen, Erfahrungen aus dem Alltag zurückgespielt und gemeinsame Lösungen für die Region entwickelt.

Veranstaltungen

Ab 3. Juli ist die denkBar | hromadźe geöffnet

Erreichbarkeit
Logo denkBar

Theatergasse 2
02625 Bautzen

Telefon: 03591 534-2551
E-Mail: denkbar(at)bautzen.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 10.00 bis 15.00 Uhr
Montag und Donnerstag: 10.00 bis 18.00 Uhr

Samstag, der 1. im Monat von 10.00 bis 13.00 Uhr

Hauptschwerpunkte

Das IZWB-Projekt beinhaltet drei interkommunale Hauptschwerpunkte. Erfahren Sie hier mehr über die anderen zwei Bereiche.

STARK Förderung

Das Projekt "Interkommunale Zusammenarbeit und Wirtschaftsentwicklung Bautzen" der Stadt Bautzen wird im Rahmen des Bundesprogramms STARK zur Stärkung der Transformationsregionen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.

Logo des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie