Künstliche Intelligenz kann uns Texte erklären, Fragen beantworten und bei vielen Aufgaben unterstützen. Doch was bedeutet das für unser eigenes Lernen? Werden wir durch KI klüger – oder verlernen wir Fähigkeiten, wenn wir immer mehr Aufgaben an sie abgeben?
Diesen Fragen widmet sich Prof. Dr. Torsten Zesch am 5. November 2026 um 18:00 Uhr in der denkBar | hromadźe in Bautzen.
Der Professor für Computerlinguistik am Forschungsinstitut CATALPA der FernUniversität in Hagen beschäftigt sich seit rund 20 Jahren mit Bildungstechnologie und künstlicher Intelligenz. In seinem Vortrag beleuchtet er zwei Seiten der Entwicklung: Einerseits kann die zunehmende Delegation von Aufgaben an KI dazu führen, dass eigene Kompetenzen weniger genutzt werden. Andererseits eröffnet KI neue Möglichkeiten, Lernprozesse zu unterstützen und Bildung zugänglicher zu gestalten.
Im Anschluss an den Vortrag haben die Gäste Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Wissenschaftler ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die neugierig darauf sind, wie künstliche Intelligenz unser Lernen verändert – ob in Schule, Ausbildung, Studium, Beruf oder Alltag. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Plätze sind auf 45 Personen begrenzt.
Hintergrund:
Die Stadt Bautzen und ihr Umland gestalten den Strukturwandel gemeinsam im STARK-Projekt „Interkommunale Zusammenarbeit und Wirtschaftsentwicklung Bautzen“ (IZWB) mit dem Bestreben, u. a. auch erfolgreich mit Wissenschaftseinrichtungen wie der FernUniversität in Hagen zu kooperieren. Im Projekt verankert ist hierbei unter anderem das Beteiligungszentrum denkBar | hromadźe. Mit dem Themenabend setzen die Stadt Bautzen und die FernUniversität in Hagen ihre neue Kooperation mit einem öffentlichen Wissenschaftsangebot fort. Ziel ist es, aktuelle Forschung für die Menschen in Bautzen und der Region erlebbar zu machen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken.
Stadtverwaltung | IWZB