Filmcamp ClipQuest.Lausitz gehz in die nächste Runde

|   KategorienStadt Bautzen

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht das Filmcamp ClipQuest.Lausitz in diesem Sommer in die nächste Runde. 
Vom 26. bis 30. August 2026 treffen sich junge Filmschaffende in Bautzen, um die Oberlausitz aus neuen Perspektiven zu entdecken und filmisch festzuhalten. 
Unter dem Motto „Perspektivwechsel. Die besten Geschichten entstehen dazwischen.“ produzieren drei Teams Kurzfilme über Menschen, Orte und Ideen der Region. 

Organisiert wird das Camp wieder von der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO). Die Teilnahme ist kostenlos. Unterkunft, Verpflegung sowie das gesamte Programm werden von den Veranstaltern übernommen. 
Die jungen Kreativen arbeiten mehrere Tage lang mit erfahrenen Mentoren aus der Filmbranche zusammen, entwickeln eigene Konzepte und setzen diese professionell um. 
Höhepunkt ist die öffentliche Filmpremiere, bei der die entstandenen Werke erstmals einem Publikum gezeigt und die besten Beiträge ausgezeichnet werden.

„Die Filme des vergangenen Jahres haben eindrucksvoll gezeigt, welche Perspektiven junge Filmschaffende auf die Lausitz entwickeln können“, sagt Darleen Nebelung, Projektleiterin bei der MGO. 
Genau daran wolle man in diesem Jahr anknüpfen. „Uns interessiert der unverstellte Blick auf die Region. Wir möchten sehen, welche Geschichten junge Filmschaffende in der Lausitz entdecken.“

Frische Blickwinkel für die Lausitz
Im Mittelpunkt des Filmcamps ClipQuest.Lausitz 2026 steht die Frage, wie sich bekannte Orte und Themen neu betrachten lassen. 
Die Teilnehmenden verlassen gewohnte Sichtweisen und suchen nach Geschichten, die oft erst auf den zweiten Blick sichtbar werden. Dafür sind sie an ganz unterschiedlichen Orten der Oberlausitz unterwegs.

Sie beschäftigen sich mit der sorbischen Kultur und ihrem Wandel zwischen Tradition und Gegenwart, erkunden den Muskauer Park aus neuen Blickwinkeln und gehen in Herrnhut der Frage nach, was Gemeinschaft heute bedeutet. 
Außerdem richten sie ihre Kameras auf Handwerker der Region, die altes Wissen bewahren und gleichzeitig neue Wege beschreiten. 
So entstehen drei sehr unterschiedliche Filme, die zeigen, wie vielfältig die Oberlausitz ist und wie spannend ein Perspektivwechsel sein kann.

Wie nachhaltig die Erfahrungen aus dem Filmcamp wirken können, zeigt Willy Klein, Teilnehmer der ersten Ausgabe im Jahr 2025. 
Der damalige Lokalreporter der Lausitzer Rundschau drehte gemeinsam mit seinem Team einen Film über das UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, der am Ende den Wettbewerb gewann. 
Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm die intensive Zusammenarbeit und der fachliche Austausch. „Ich hatte vorher keine allzu großen Erwartungen und war überrascht, wie hochwertig das Camp organisiert war“, sagt Klein. 
Große Vorkenntnisse im Filmen hatte er nicht. Besonders beeindruckt habe ihn die Erfahrung der Coaches. Viele der Anregungen und Techniken aus dem Filmcamp nutze er bis heute beim Erzählen und Produzieren eigener Inhalte.

Jetzt Bewerbungs-Videoclip einreichen
„ClipQuest.Lausitz ist weit mehr als ein Filmworkshop“, sagt Darleen Nebelung. „Hier kommen Menschen zusammen, knüpfen neue Kontakte und entwickeln Geschichten, die zeigen, wie vielfältig und spannend unsere Region ist.“ 
Sie und das Organisationsteam freuen sich nun auf junge Menschen, die Lust haben, ihre eigene Sicht auf die Lausitz filmisch umzusetzen. 

Interessierte können sich ab sofort für das Filmcamp bewerben. Dafür reicht ein kreativer Videoclip von maximal zwei Minuten Länge. 
Darin sollten sie kurz erzählen, wer sie sind, was sie am Filmemachen fasziniert und warum sie beim Filmcamp dabei sein möchten. Der Beitrag kann einfach als Link zu YouTube, Vimeo oder einer vergleichbaren Plattform eingereicht werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.clipquest-lausitz.de oder per Mail an .

Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH

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