Die Stadt Bautzen hat den Zuwendungsbescheid für die Maßnahme "Erweiterte Machbarkeitsstudie interkommunales Gewerbegebiet Bautzen Süd" erhalten. Mit der Förderung in Höhe von 356.250 Euro bei Gesamtkosten von 475.000 Euro (Förderquote 75 Prozent) setzt der Freistaat Sachsen ein deutliches Signal für die weitere Stärkung des Wirtschaftsstandortes Bautzen und der gesamten Region Ostsachsen. Die Förderung erfolgt auf Grundlage der Förderrichtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW Infra) vom 23. April 2024.
Ziel der erweiterten Machbarkeitsstudie ist es, die fachlichen, planerischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines interkommunalen Gewerbegebietes im Süden der Stadt Bautzen – gemeinsam mit der Gemeinde Doberschau-Gaußig – umfassend zu untersuchen. Hintergrund der Studie ist die anhaltend hohe Nachfrage nach entwicklungsfähigen Gewerbeflächen, die im Bestand derzeit nicht vollständig gedeckt werden kann, und weiterer örtlicher Herausforderungen. Mit Ergebnissen aus der Studie ist bis Ende 2027 zu rechnen.
Oberbürgermeister Karsten Vogt erklärt: „Strategische Flächenentwicklung und zukunftsfähige Infrastruktur sind das Rückgrat jeder positiven wirtschaftlichen Entwicklung. Mit dem Förderbescheid für die erweiterte Machbarkeitsstudie setzen wir gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Bautzen und die gesamte Region. Wir schaffen damit die Grundlage, um Unternehmen Entwicklungsperspektiven zu bieten, Wertschöpfung in der Region zu halten und unsere Verantwortung im Innovationskorridor weiter auszubauen.“
Die Maßnahme ist ein wichtiger Baustein innerhalb des strategischen Ansatzes der Stadt Bautzen, den Innovationskorridor Dresden – Bautzen – Görlitz als Entwicklungsachse für Wirtschaft, Wissenschaft und Infrastruktur aktiv mitzugestalten und die Rolle Bautzens als Teiloberzentrum im Oberzentralen Städteverbund weiter zu stärken. Auch aus Sicht der Stadtentwicklung ist die Förderung ein wichtiger Schritt. So betont Heiko Nowak, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bauwesen: „Die erweiterte Machbarkeitsstudie ermöglicht es uns, die komplexen planerischen, verkehrlichen und umweltrechtlichen Fragestellungen koordiniert und fundiert zu klären. Gerade bei einem interkommunalen Projekt dieser Größenordnung ist eine belastbare Grundlage entscheidend, um spätere Planungs- und Umsetzungsprozesse effizient und rechtssicher zu gestalten.“
Mit der nun bewilligten Förderung startet die Stadt Bautzen in die nächste Phase der strategischen Flächen- und Standortentwicklung und setzt einen weiteren Impuls für nachhaltiges Wachstum in der Region.
Stadtverwaltung