Etwa 35 Frauen und Männer unterschiedlicher Parteien, Einrichtungen und Initiativen trafen sich anlässlich des Zentralen Deutschen Gedenktages am 27. Januar am Gedenkstein für die Opfer des KZ-Außenlagers Groß-Rosen. Oberbürgermeister Karsten Vogt wies in seiner Ansprache darauf hin, dass Gewalt immer eine Folge von Intoleranz war und noch heute ist. Die beinahe täglichen Nachrichten von Übergriffen und Beleidigungen Andersdenkender oder Menschen anderer Nationalitäten und Glaubensrichtungen ist erschreckend. Dies bekräftigte der Landtagsabgeordnete Marko Schiemann anschließend und rief dazu auf, Gedenktage wie diese unermüdlich zu nutzen und so dem Vergessen entgegenzuwirken. Dass Intoleranz und Hass in Krieg umschlagen können, erleben wir gerade in der Ukraine, so Landrat Udo Witschas. Auch er warb für das Gedenken gegen das Vergessen.
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Gedenken für Opfer von Gewalt
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