Von der nüchternen Ästhetik der Neuen Sachlichkeit

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Im Rahmen der Vortragsreihe „Bildende Kunst“ der Volkshochschule Bautzen wird die Kunsthistorikerin Dr. Marianne Risch-Stolz am Donnerstag, dem 30. September 2021 um 18.00 Uhr im Museum Bautzen die Kunstströmung „Neue Sachlichkeit“ vorstellen.

Überscharfe Konturen, starre Bildkompositionen sowie der Verzicht auf Licht- und Schatteneffekte – die Vertreter der Neuen Sachlichkeit legten Wert auf eine reduzierte und nüchterne Bildsprache. Im Fokus ihres Schaffens standen das objektiv Sichtbare und die Wiedergabe eines wahren Erscheinungsbildes. Geprägt wurde der Begriff der „Neuen Sachlichkeit“ vor allem durch den deutschen Kunsthistoriker G.F. Hartlaub im Zuge einer Ausstellung nachexpressionistischer Kunst in Mannheim im Jahr 1925. Zeitlich betrachtet umfasst die Neue Sachlichkeit aber einen Rahmen von etwa 1918 bis 1933. Die Epoche wird meist in drei separate Strömungen unterteilt: den Verismus, den Klassizismus und den Magischen Realismus. Diese weisen zwar bestimmte gemeinsame Merkmale mit dem Expressionismus auf, haben aber im Gegensatz zu diesem einen stärkeren Wirklichkeitsbezug.

Der Vortrag ist ein Angebot der Kreisvolkshochschule Bautzen. Interessierte Besucher und Besucherinnen werden daher gebeten, sich bei der Kreisvolkshochschule (Telefon 03591 272290) anzumelden. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Hygieneschutzmaßnahmen, wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen sowie dem Museumspersonal, gelten auch während der Veranstaltung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.museum-bautzen.de.

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