Die Entwicklung von Bautzen und dem Umland wird im IZWB-Projekt strategisch gesteuert – gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft, Verwaltung und weiteren regionalen Akteuren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Flächen, Verkehr und Standorten, die integriert gedacht und aufeinander abgestimmt werden. Eine starke Region entsteht nicht zufällig: Sie braucht klare Entscheidungen, gute Erreichbarkeit und eine vorausschauende Nutzung vorhandener Flächen. Dabei gilt: Wirtschaft plus Wissenschaft gleich Wachstum – und dieses Wachstum braucht die richtigen räumlichen und infrastrukturellen Grundlagen.

Ziel ist es, Entwicklungen frühzeitig zu koordinieren, vorhandene Potenziale besser zu nutzen und tragfähige Perspektiven für die Region zu schaffen.

Erfahren Sie hier mehr über die drei Hauptaufgabenfelder.

Eine Region ist stark, wenn ihre Teile gut zusammenwirken. Im Handlungsfeld Standortentwicklung geht es darum, Bautzen und die umliegenden Gemeinden als gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum weiter zu stärken. Entscheidend ist dabei nicht nur, was jeder Ort für sich leisten kann, sondern wie sich die Stärken im Zusammenspiel besser entfalten.

Zur Standortentwicklung gehören gute Bedingungen für Leben und Arbeiten, also Arbeitsplätze, Wohnmöglichkeiten, Infrastruktur sowie Versorgung und Freizeit. Diese Faktoren wirken eng zusammen und beeinflussen, wie attraktiv und zukunftsfähig die Region ist. Im Stadt-Umland-Raum wird deshalb immer auch gefragt, wo Chancen liegen und wie vorhandene Potenziale besser genutzt werden können.

Schwerpunkte der Standortentwicklung im IZWB-Projekt

Ein wichtiger Baustein ist der Masterplan Stausee / Talsperre Bautzen. Er soll die Region als Lebens- und Erholungsort stärken und zugleich neue Impulse für Wirtschaft und Identität setzen. So wird ein Ort weiterentwickelt, der für viele Menschen bereits heute ein wichtiger Teil ihrer Freizeit- und Lebensqualität ist.

Dazu kommt die Bahnstreckenelektrifizierung Dresden–Bautzen–Görlitz mit dem konkreten Unterprojekt zur Anbindung des interkommunalen Gewerbegebiets Süd. Hier steht die infrastrukturelle Zukunftsfähigkeit im Mittelpunkt: bessere Verbindungen, klimaverträglichere Mobilität und eine stärkere Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung.

Zukunftsfähige Standortentwicklung gelingt dort, wo räumliche, wirtschaftliche und infrastrukturelle Fragen gemeinsam gedacht werden. Genau darin liegt die Stärke dieses Handlungsfelds.

Flächen sind die Grundlage für Wohnen, Arbeiten, Unternehmen und Freizeit. Bei Flächenentwicklung geht es darum, vorhandene Flächen besser zu nutzen, neue Potenziale frühzeitig zu erkennen und Entwicklungen im Stadt-Umland-Raum gemeinsam abzustimmen. Gerade weil Flächen begrenzt sind, braucht es einen klaren Blick darauf, wo Nutzung sinnvoll ist und wo Bestehendes Vorrang hat.

In der Region Bautzen zeigt sich besonders deutlich, wie eng Stadt und Umland zusammenhängen. Neue Wohngebiete, Gewerbeflächen oder Veränderungen in bestehenden Bereichen wirken sich meist nicht nur auf einen Ort aus, sondern auf die gesamte Region. Flächenentwicklung ist deshalb immer auch eine Frage von Zusammenarbeit, Weitblick und regionaler Steuerung.

Diese Themen werden wir weiter entwickeln

Ein zentraler Baustein ist die interkommunale Flächenstrategie. Sie schafft eine Grundlage, um Flächenentwicklung gemeinsam zu denken, Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Flächenengpässe frühzeitig zu vermeiden. So können Stadt und Umland ihre Potenziale besser aufeinander abstimmen und langfristig gemeinsame Verantwortung übernehmen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung der Wirtschaftsstandorte. Hier geht es darum, zukunftsfähige und bedarfsgerechte Gewerbe- und Industrieflächen zu schaffen und damit die Ansiedlungsstrategie der Region zu unterstützen. Flächenentwicklung wird so zu einem wichtigen Beitrag für wirtschaftliche Stabilität und nachhaltige Transformation.

Gute Flächenentwicklung entsteht nicht zufällig. Sie braucht klare Ziele, abgestimmtes Handeln und ein gemeinsames Verständnis davon, wie sich die Region langfristig und ausgewogen entwickeln soll.

Erreichbarkeit prägt den Alltag stärker, als es auf den ersten Blick scheint. Bei der Verkehrsentwicklung geht es darum, wie Menschen und Güter in der Region Bautzen heute und künftig gut, sicher und möglichst klimaverträglich unterwegs sein können. Dabei steht nicht ein einzelnes Verkehrsmittel im Mittelpunkt, sondern das Zusammenspiel von Straße, Schiene, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr.

Gerade im Stadt-Umland-Raum wird deutlich, wie eng Mobilität, Teilhabe und regionale Entwicklung miteinander verbunden sind. Viele Wege verlaufen täglich zwischen Bautzen und den Umlandgemeinden, etwa zum Arbeitsplatz, zu Bildungsangeboten, zur Versorgung oder in der Freizeit. Deshalb ist Verkehrsentwicklung immer auch eine Frage von Lebensqualität und Standortstärke.

Was wir konkret voranbringen wollen

Ein zentraler Baustein ist die interkommunale Verkehrsstrategie mit dem Konzept "Erreichbarkeit 2040". Sie schafft eine Grundlage, um die Erreichbarkeit der Region gemeinsam zu verbessern und regionale Fördermöglichkeiten gezielt zu nutzen. Gleichzeitig bildet sie eine wichtige Basis für die weitere Abstimmung zwischen Stadt und Umland.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Wirtschaftsverkehr und Logistik. Hier geht es darum, Gewerbegebiete effizient zu versorgen, Belastungen für die Straßeninfrastruktur zu verringern und die Erreichbarkeit für Unternehmen zu sichern. So wird Verkehr auch als wirtschaftlicher Standortfaktor sichtbar.

Dazu kommen Pilotprojekte für innovative Mobilität, die neue Wege für den Alltag erproben. Sie können die Mobilität für Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende direkt verbessern und zugleich zeigen, wie Mobilitätswende in der Region praktisch funktionieren kann.

Gute Erreichbarkeit entsteht nicht von allein. Sie entwickelt sich aus klugen Verbindungen, abgestimmten Zielen und Lösungen, die zur Region und zu ihren Menschen passen.

Veranstaltungen

Ab 3. Juli ist die denkBar | hromadźe geöffnet

Erreichbarkeit
Logo denkBar

Theatergasse 2
02625 Bautzen

Telefon: 03591 534-2551
E-Mail: denkbar(at)bautzen.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 10.00 bis 15.00 Uhr
Montag und Donnerstag: 10.00 bis 18.00 Uhr

Samstag, der 1. im Monat von 10.00 bis 13.00 Uhr

Hauptschwerpunkte

Das IZWB-Projekt beinhaltet drei interkommunale Hauptschwerpunkte. Erfahren Sie hier mehr über die anderen zwei Bereiche.

STARK Förderung

Das Projekt "Interkommunale Zusammenarbeit und Wirtschaftsentwicklung Bautzen" der Stadt Bautzen wird im Rahmen des Bundesprogramms STARK zur Stärkung der Transformationsregionen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.

Logo des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
Verleihung der Ehrenurkunde im Ratssaal, © by-I-design Martin Pizga

Ehrenwappen der Stadt Bautzen für langjähriges Engagement im Städtepartnerschaftsverein

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Die Stadt Bautzen hat im Rahmen eines feierlichen Anlasses das Ehrenwappen der Stadt Bautzen an Herrn Tomasz Nawka verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stadt sein außergewöhnlich langjähriges und prägendes ehrenamtliches Engagement im Städtepartnerschaftsverein Bautzen e.V.

Verleihung auf dem Kornmarkt, © by-I-design Martin Pizga

„Ein Herz für Bautzen“ – Stadt würdigt herausragendes ehrenamtliches Engagement

  KategorienStadt Bautzen

Im Rahmen des Bautzener Frühlings wurden mehrere Bürgerinnen und Bürger mit der Auszeichnung „Ein Herz für Bautzen“ geehrt. Mit der Ehrung würdigt die Stadt Menschen, die sich über viele Jahre hinweg oder in besonderer Weise für das Gemeinwohl einsetzen und das gesellschaftliche Leben in Bautzen nachhaltig prägen.

Netzwerktreffen am 5.12.2025 © Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine Absichtserklärung 2025

Das Kulturerbe der Herrnhuter Brüdergemeine lädt zum europäischen Dialog und begrüßt Vertreter Grönlands

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Auf der Grundlage der im letzten September im Schwesternhaus-Ensemble in Kleinwelka beschlossenen Zusammenarbeit (Vereinbarung siehe Anlage und Foto…

Bautzener-Bürger-Service zieht um

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Aufgrund von Baumaßnahmen im Gewandhaus, zieht der Bautzener-Bürger-Service ab dem 18. Juni 2026 vorrübergehend in das Gebäude Hauptmarkt 8 um.

Sitzung des Ortschaftsrates Niederkaina

  KategorienStadt Bautzen

Eine Sitzung des Ortschaftsrates Niederkaina findet am Dienstag, dem 9. Juni 2026, 19.00 Uhr, im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses Niederkaina statt.

Werbeplakat für Volksbüchereien, 1939 (Quelle: Archivverbund Bautzen, Staatsfilialarchiv, 50614 Fachstelle für Büchereiwesen Bautzen, Nr. 340).

Arbeit zwischen Buch und Volk? Die Volksbücherei Bautzen und ihr Leiter Kurt Marx zwischen 1933 und 1945

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Vortrag innerhalb der Vortragsreihe des Archivverbunds Bautzen am Dienstag, den 9. Juni um 19.00 Uhr

Digital erleben, statt nur darüber reden!

  KategorienStadtbibliothek Bautzen

Spannendes Mitmachprogramm rund um KI und digitale Medien am 26. Juni 2026 von 13.00 bis 16.00 Uhr in der Hauptbibliothek.

Max-Militzer Hort vor, wir schießen das Tor!

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Bereits zum zweiten Mal nahmen 8 Mannschaften aus dem städtischen Hort der Max-Militzer-Grundschule an der FairPlay Soccer Tour (Powered by Unity ED) teil. Und das mit großem Erfolg.

Film-Nachmittag in der Stadtbibliothek

  KategorienStadtbibliothek Bautzen

Im Rahmen des Digitaltags lädt die Hauptbibliothek am 26. Juni 2026 ab 15.00 Uhr zu einem gemütlichen Filmnachmittag ein. Gezeigt wird die französische Tragikomödie „Madame Aurora und der Duft von Frühling“.

Baderinnen, Bader und das öffentliche Badewesen im vormodernen Bautzen des 14. bis 17. Jahrhunderts

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Der Verein Altstadt Bautzen e.V. lädt regionalgeschichtlich Interessierte am Dienstag, 30. Juni 2026, 19.00 Uhr zu einem Vortrag in die Hauptbibliothek ein.