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Debattenbeiträge

  • 14.10.2020 10:50, Alfred Simm:

    Wir als Verein nutzten das Angebot zu einer Projektvorstellung mit Führung und können es sehr weiter empfehlen das zu Nutzen.

    Da ich selbst viel beruflich unterwegs bin und viel neuzeitliche Stadtentwicklungsprojekte erleben und nutzen kann sehe ich dieses Projekt als eine Chance für die Stadt Bautzen. Einen solchen zentraleren Anlaufpunkt für Besucherinformationen wünscht sich jede Stadt und der Individualverkehr in der Altstadt kann stark eingeschränkt werden.

  • 07.10.2020 21:27, Andreas Eisermann:

    Ich bin für die neue Fußgängerbrücke vom Protschenberg ins Langhaus. Brücken sind Verbindungen, bedeuten Handel und Bewegung. Ohne Brücken hätten wir überall Stillstand. Schauen wir mal in die Geschichte. Brücken waren die Grundlage der Hochkultur des alten Rom. Auch die Loschwitzer Brücke in Dresden, allen als „Blaues Wunder“ bekannt wollte keiner. Die Kronprinzenbrücke, heute Friedensbrücke in Bautzen… wollte keiner. Stellen wir uns mal vor es gäbe diese Brücken nicht.

  • 02.10.2020 10:51, Wagner:

    Wir sind gegen die Brücke. Wir können gar nicht verstehen was diese für einen Nutzen haben soll.

     

    Wenn wir Meinungen hören und lesen von Befürwortern wird immer an aller erster Stelle genannt „eine große Chance für Bautzen“, was soll das für eine Chance sein? Nennen Sie doch endlich mal Fakten. Wie viel Personen nutzen die Brücke? Wie viel davon kommen mehr nur wegen der Brücke? Was sind die mehr Einnahmen durch die zusätzlichen Touristen?

     

    Das die Altstadtbewohner einen Nutzen davon haben wird darf stark bezweifelt werden. Erst kürzlich (22.09.2020)in der SZ berichtet „Ärger am Touristen Parkplatz“ wurde durch die Stadt mitgeteilt das der Parkplatz ein Touristen Parkplatz sei. Anwohner hätten die Möglichkeit den Schützenparkplatz, Parkhaus Krankenhausgelände oder den Krone Parkplatz zu nutzen.

    Auch die jetzt schon bereitgestellten Parkplätze für Altstadtbewohner an der Spree werden nicht genutzt und stehen weitestgehend abends leer, obwohl man in einer Minute zu Fuß mitten in der Altstadt ist.

     

    Brücken wie die Friedensbrücke wurden natürlich gebraucht. Aber dabei handelte es sich um eine andere Zeit immer mehr Menschen strömten in die Stadt. Heute sieht es anders aus Städte wie Bautzen haben mit Strukturwandel zu kämpfen die Menschen verlassen Bautzen und das nicht weil es keine Brücke gibt.

    Autos mit Abgasen auf der Friedensbrüche wird es in naher Zukunft nicht mehr geben. Ab 2035 werden keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen. Wieso investiert die Stadt Bautzen nicht lieber Geld in Ladestationen. Schon jetzt hat man als Tourist keine Möglichkeit sein E Rad zu laden.

     

    Ich wünsche mir das, die Bautzner den Mut haben gegen so ein irrsinniges Projekt zu stimmen. Das wir dann nicht in 20 Jahren Millionen aufwenden müssen um sie wieder abzureisen. Siehe Hochhaus in der Bautzner Innenstadt auch das war damals ohne Alternative und auch da hat man Gegner diffamiert mit aussagen „das ist eine große Chance für Bautzen“.

     

  • 30.09.2020 22:59, St. Tech:

    Ich spreche mich für das Brückenprojekt aus. Alle Brückenbauwerke in Bautzen haben sich positiv auf die Entwicklung unserer Stadt ausgewirkt. Die ersten Brücken im Tal der Spree wurden errichtet, um Waren und Menschen trocken ans andere Ufer zu bringen. Die Eisenbahnbrücke eröffnete uns Mitte des 19. Jahrhunderts einen völlig neuen Weg in und aus der Stadt, war eine wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Blüte von Bautzen, ja der ganzen Region. Aufgrund des zunehmenden Verkehrsaufkommens entstand die Friedensbrücke, auch sie war umstritten, aber aus heutiger Sicht wichtig für das Wachstum unserer Stadt. Keiner käme heute auf die Idee, zu behaupten, ihre wuchtige Erscheinung verschandelt den Blick auf unsere Altstadt. Vielmehr ist sie nun seit über Hundert Jahren Teil unserer Stadtsilhouette. Die Autobahnbrücke am Abgott brachte Bautzen einen Anschluss an das Autobahnnetz, heute unverzichtbar für die Einwohner und Unternehmen gleichermaßen, ein Standortvorteil, um den uns viele Städte beneiden.

     

    Jede Brücke war stets eine Antwort auf die Erfordernisse verschiedener Epochen. Die nun diskutierte Fußgängerbrücke ist die Antwort auf die trotz Westtangente stark befahrene Friedensbrücke und die Verkehrsbelastung in der Altstadt. Weder der Straßenlärm und die Abgase auf der Friedensbrücke, noch die zugeparkten Straßen in der Altstadt sind förderlich für den Tourismus. Touristisches Aushängeschild unserer Stadt ist zweifellos die Altstadt. Was kann für Besucher unserer Stadt also attraktiver sein als ein direkter und gleichzeitig spektakulärer Zugang zu unserer Altstadt? Aber auch für Anwohner und Beschäftigte bringt dieser neue Stadtzugang Vorteile.

     

    Ein Argument der Brückengegner ist immer wieder die Gefahr durch herabgeworfene Gegenstände. Die Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen. Aber solche Idioten gibt es auch heute schon, wie ja hier bereits berichtet wurde. Auch jetzt werden immer wieder Gegenstände von Stadtmauern, Türmen oder Brücken geworfen. Dieses Phänomen werden wir aber nicht dadurch beseitigen, dass wir keine neuen Bauwerke errichten.

     

    Wenn schon frühere Generationen stets alle Neuerungen abgelehnt hätten, würden wir noch heute dörfliche Idylle in Bautzen „genießen“. Wir würden in Lehmhütten hausen, würden uns nasse Füße beim durchqueren der Spree holen, es gäbe keinen Dom, keinen Reichenturm, keinen Bahnhof. Für mich nicht vorstellbar, erst recht nicht erstrebenswert.

     

    Ich wünsche mir, dass die Bautzner den Mut aufbringen und sich für die neue Fußgängerbrücke entscheiden. Sie würde unserer Stadt gut zu Gesicht stehen. Ich bin mir sicher, dass auch diese Brücke das Zeug dazu hat, in ein paar Jahren unverzichtbarer Bestandteil unserer Stadtansicht zu sein.

  • 28.09.2020 23:57, Sybille Mehnert:

    Ich glaube nicht, das die Einnahmen durch Touristen auch nur im entferntesten die Kosten für Instandhaltung und Wartung der Brücke decken werden. Ganz zu schweigen von den Baukosten, die sich sicher nicht, wie heutzutage leider so oft erlebt, an die Planung halten werden. Wo werden diese dann wohl eingespart werden? Die Westtangente ist Bausünde genug. Hier wurde viel Natur verschandelt. Um den Tourismus anzukurbeln sollte sich besser um ein Naherholungsgebiet am Stausee bemüht werden.

  • 25.09.2020 16:44, Margitta Kuhnert :

    Investieren in die Zukunft, da sage ich ja, aber mit so einem hirnrissigen Projekt bin ich in keinem Fall einverstanden. Abgesehen davon, dass die 12 Millionen wohl kaum reichen werden für so ein umfangreiches Projekt, ist der Parkplatz Schliebenstrasse ziemlich unbedeutend. Da wäre ein Pendlerbus sinnvoller. Weiterhin verschandelt es die Ansicht des Bautzen Panoramas und der Bau kann für die Anwohner schlimme Folgen haben. Wie lange sollen die Häuser den Bauarbeiten standhalten? Der Klimawandel macht auch vor Bautzen nicht Halt und geht an die Substanz.

    Es gibt noch jede Menge Argumente, die gegen diese Brücke sprechen, z. B. die Innenstadt ist nicht mehr vorzeigbar. Eingefallene Häuser und Leerstände, wem interessiert dann die Brücke. Das ist der reinste Hohn.

  • 23.09.2020 07:15, Dirk Habermann:

    Im Übrigen ist eine halbe Wahrheit auch eine halbe Lüge. Warum schreibt man nicht, dass der Bau alleine durch die Teuerung beim Bau (Sachsen um die 7 Prozent) bereits nach einem Jahr etwa eine zusätzliche Million kosten wird. Im zweiten Jahr kommt bereits die Teuerung auf die Teuerung, dann die Teuerung auf die Teuerung der Teuerung usw. usf. hinzu. Das wird am Ende ein Monster.

     

    Dann wird eine Flut von Prozessen wegen Wertminderung der Grundstücke unter der neuen Todesbrücke auf die Stadt zukommen. Auch werden regelmäßig Schadensersatzforderungen der Anwohner wegen durch Flaschen, Steine usw. beschädigte KFZ und Wohngebäude bei der Stadt eingehen. Es gibt jetzt schon sehr häufig beschädigte KFZ und Wohngebäude. Die Stadt schafft es bereits jetzt schon nicht, eine diesbezügliche Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

     

    Für diejenigen Gutbürger, die die Gefährdungslage verharmlosend als haltlos oder peinlich betrachten, hier mal eine kleine Zusammenstellung der letzten paar Jahre: Mein KFZ unterm Burgwasserturm zwei mal beschädigt, selbst zweimal beinahe von einem Stein und einmal von einem scharfkantigem Blech getroffen worden, Schuss ins Fenster mit einer Kleinkaliberwaffe, mehrere Flaschen, Steine und Golfbälle auf meinem Grundstück.

     

    Der Spielplatz direkt unter der Brücke müsste wieder demontiert oder aber mit einem sicheren Dach versehen werden, dass auch Todessprünge abfangen kann. Ganz zu Schweigen von Behandlungskosten für durch Todessprünge traumatisierte Personen, vor allem Kinder. Das Thema der Todessprünge alleine wird bereits jetzt im Zusammenhang mit der Friedensbrücke totgeschwiegen.

     

    Des weiteren sind hohe Kosten durch Polizeieinsätze zu erwarten, denn dann werde alleine ich jedes mal die Polizei hinzuziehen, wenn wieder einmal ein Anschlag verübt wurde. Und die Stadt bekommt dann die Rechnung für Arbeitszeitausfall usw. präsentiert.

     

    Wenn die Befürworter all das tragen wollen, dann bitteschön. Die Stadt wird natürlich alle Forderungen gegen den kleinen Mann versuchen abzuschmettern, das kennt man ja. Der kleine Mann wird am Ende alles selber zahlen. Dann sind aber irgendwann auch Anschläge auf die Brücke zu erwarten, wenn man nicht komplett die Augen vor der Realität verschließt.

  • 21.09.2020 20:16, Susann Peters:

    Ich als Besucherin von Bautzen sage eindeutig NEIN zur Brücke! Ich glaube, da gibt es bessere und wichtigere Projekte, in die Geld investiert werden könnte. Richtig ekelhaft ist die Unterführung Karl-Marx-Straße zum Kornmarkt-Center. Und außerdem ist die Friedensbrücke touristisch gesehen, doch sehr sehenswert - Blick in die Altstadt.

  • 20.09.2020 14:30, Dirk Habermann:

    Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Stadt an einem Dialog mit den Nichtbrückenbefürwortern (Brückengegner klingt so negativ) interessiert und damit auch bereit über Wertausgleiche für geminderte Grundstücks- und Wohnwerte der Anwohner Unterm Schloß (oder dann vielleicht Unter der Brücke) zu sprechen. Ebenso über Schadensersatz für durch die Brücke erlittene Schäden, selbstverständlich mit Beweislast bei der Stadt.

  • 19.09.2020 21:05, Matthias Lachmann:

    Ich finde das das Projekt, so wie vorgestellt, sehr gut für die Stadt ist. Die Idee kommt der Altstadt sehr zu Gute und es kommt der Verkehr dann hoffentlich aus den Gassen und vom Hof der Ortenburg. Meiner Meinung nach sollte die Brücke aber nur eine Etage haben und auf jeden Fall verglast sein.

  • 14.09.2020 17:33, Dirk Viol:

    Als Bautzener Bürger gebe ich sehr gern mein 100%tiges PRO für die Fußgängerbrücke vom Protschenberg zur Ortenburg. Die Idee ist ja schon einige Jahre alt und die Umsetzung längst überfällig. Von dieser eimaligen Chance und Notwendigkeit ließ sich schlussendlich sich sogar der Bürgermeister überzeugen.

    Ich erwarte nicht nur mehr Touristen, sondern allgemein eine spürbare Belebung der schönen historischen Altstadt. Auch für Gäste aus dem näheren Umland ist dieser günstige Zugang zur Altstadt von großem Vorteil. Eine nervige Parkplatzsuche wird obsolet und die Anwohnerparkplätze (hoffentlich) nicht mehr zugeparkt.

    Selbst für die Menschen, welche in der Innenstadt ihrer Arbeit nachgehen, wird es eine Erleichterung sein.

    Die Führung am Sonntag war sehr informativ. Es wurde sehr anschaulich, dass das Moderne sehr wohl mit einer historischen Altstadt harmoniert. Ich finde, dass die moderne und filigrane Konstruktion der Brücke den Blick vom Protschenberg oder der Friedensbrücke sogar noch aufwertet.

    Gegenargumente wie geblendete Autofahrer, tieffliegende Vögel oder Vollpfosten die etwas von der Brücke werfen könnten, sind nicht nur haltlos sondern wie finde eher peinlich.

    Ich wünsch dem Stadtrat und allen weiteren Beteiligten dieses Projektes viel Erfolg bei der Umsetzung.

    Dirk Viol aus Bautzen

     

  • 13.09.2020 21:48, Dr. Robert Lorenz:

    Die heutige Präsentation auf der Ortenburg hat deutlich gemacht, dass in diesem Projekt mittlerweile eine seiner zentralen Prämissen aufgegeben werden musste, mit der aber bis heute in der Öffentlichkeit für die Brücke argumentiert wird. Mit der Ankunft im Langhaus ist nach derzeitigem Stand keine ebenerdige Ankunft auf dem Burghof mehr möglich und die Luftigkeit des ursprünglichen TU-Entwurfs ist vollkommen verloren gegangen. Der Gast kommt nach jetzigem Stand in einem recht schmalen Gebäudeschlauch an, aus dem er nur über Treppenstufen bzw. Fahrstuhl aufs Burgniveau gelangt. Wie soll über so eine verwinkelte Wegeführung eine sinnvolle Lenkung des Besucher*innenstroms erfolgen? Wo bleibt die im TU-Entwurf noch mit großer Geste angekündigte leichte Zugänglichkeit für Fahrräder, Rollstühle, Bollerwagen (zum Beispiel auf dem Weg zum Bürgerpark?). Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass hier zwei separat zu sehende Vorhaben (Brücke - Ausbau Langhaus/Sky Bar) mit Hängen und Biegen in ein Projekt gegossen werden. Mit den ursprünglichen Ideen der Spreebrücke hat der jetzige Entwurf nicht mehr viel gemeinsam. Leider wird er dadurch in meinen Augen keineswegs überzeugender.

  • 13.09.2020 10:35, Bernd Hanske:

    Ablehnung des Prestischprojekt neue Spreebrücke des Herrn Oberbürgermeister und seinem Anhang, er ist als Wahlfälscher bekannt geworden und könnte in Neu Köln diese Projekte voranbringen ,nicht in der Lausitz, die Friedensbrücke reicht für den Tourismusverkehr aus und nicht naturverschändende Gebiete der Altstadt von Bautzen....B.H.

  • 12.09.2020 12:00, Klaus Adler :

    Investitionen in die Stadt ja, aber bitte keine Prestigeobjekte die in 10 Jahren dahin siechen.

    Als Anwohner teile ich viele Ängste was die Verkehrssicherheit beeinträchtigt.

    Beispiel: Burglehn sowie Heringstraße gibt es viele Tiefgaragen an denen Anwohner Tag und Nacht raus müssen. Wann muss erst ein Unfall passieren an dem die Anwohner diesen tragen müssen?

     

    Ebenso die besagte Barrierefreiheit. Wo bitte ist diese gegeben in der Altstadt auf dem Kopfsteinpflaster und den Gehwegen?

     

    Dieses schön Gerede darüber ist einfach nur ermüdend für mich als Anwohner. Warum setzt man sich kein Denkmal mit einer durch dachten Lösung für Schulen/Kita/Pflege/Sozialem?

     

    Wie lange soll den eigentlich der Betreiber dieser Skybar seine Kosten decken können? Ich kann mir sicher vorstellen das die Pacht um einiges höher sein wird als gewöhnlich.

     

    Meine Meinung ist es Geld sinnvoller zu nutzen und ein klares Nein zu diesem Vorhaben als Anwohner.

     

  • 12.09.2020 11:36, Tasso Schille:

    Eine Brücke verbindet, eine Brücke vereinfacht, eine Brücke erhöht die Attraktivität der Altstadt und wäre in dieser ästhetisch gelungenen Umsetzung Attraktion für sich. Ausserdem erleichtert sie für tausende Besucher des Burgtheaters (und des Sommertheaters) den Zugang.

    Am Beispiel der Dresdner Waldschlösschenbrücke kann man lernen, dass aus Brückengegnern schnell entschiedene Brückenfreunde werden können. Nur Mut!

  • 11.09.2020 21:08, Klaus Hagsdorf:

    Als Bewohner der Altstadt bin ich für den Bau der Brücke. Ich nutze oft den Parkplatz an der Schliebenstraße.

  • 11.09.2020 14:34, J.N.Scharf:

    Was wird der Stadt Bautzen in Zukunft noch

    Steuergelder für andere

    wichtige Vorhaben Bautzen's einspielen ?

    Die Ansiedlung neuer

    grosser Industriebetriebe , Ausweitung von Handwerk und Gewerbe ? , wohl eher die Nutzung und der Ausbau touristischer

    Möglichkeiten , die unsere schöne Stadt bietet. Und da zwingt sich die Nutzung der

    " zweckgebunden " Mittel von Land , Bund u.

    EU förmlich auf !

    Also ein klares Ja zur

    Brücke ! Seit Jahrhunderten prägen

    Brücken u.a. die Silhouette als Zugang zu

    Burgen u. Schlössern ;

    viele Argumente dagegen scheinen mir sehr an den Haaren her-

    beigetragen.

    Bitte die Beiträge der

    Kommentatoren in Zukunft mit dem Wohnort Bautzen versehen , damit die

    Meinung der 'Bautzener '

    eine entsprechende Würdigung erfahren kann.

  • 11.09.2020 12:20, David Vandeven:

    Es braucht neue Wege und Visionen für Bautzen.

    Die Brücke ist ein Baustein in einem umfangreichen Projekt weches Bautzen fit für die Zukunft macht.

     

  • 09.09.2020 17:47, Hoffmann:

    Ich finde die Brücke super. Kann mal endlich mal in Ruhe Steine und Flaschen runterwerfen.

  • 09.09.2020 13:26, Detlef.B:

    Ein "Möchtegern" Bürgermeister möchte sich mit der Brücke ein Denkmal setzen. Der Theaterchef bracht die Brücke vom Parkplatz nur für seine Veranstaltungen. Das Bürgerbündnis mit Chef von Hentschke Bau brauch einen Auftrag und eine Herausforderung. Man geht mit niedrigen Preis ran, dann kommen schwierige Bodenverhältnisse und der Bau kostet dann das doppelte. Als Ur Bautzener bin ich gegen die Brücke. Es zerstört die Ansicht von der Friedensbrücke zur Altstadt. Am Anfang steigt die Neugier, die schnell nachlässt. Die Parkplatzerweiterung ja, ohne Bürgerwiese. Wir sind nicht München oder Düsseldorf. Das sind Illusionen.

    Zerstört nicht die Altstadt und ihre Ansichten nur um der Geltungswut einzelner. Steckt das Geld lieber in sinnvolle Dinge. Straßenausbau, Jugendarbeit, Kita und Schulen.

    Es sollten sich einige erst einmal um eigene Imobilien kümmern. Setzt einen Shuttle Bus ein mit mehren Stationen in der Alstadt. Besucher der Stadt kommen nicht nur wegen einer Brücke. Das Fotomotiv liegt auf der Friedensbrücke. Alles andere ist "Morks". Bautzen wird durch die Brücke nicht attraktiver sondern verschandelt jeden Blick.

    Es muss der Bürgerentscheid her, alles andere wäre Betrug an den Einwohnern von Bautzen

  • 09.09.2020 09:11, Vetter:

    Ich bin ganz klar gegen eine Brücke. Die Argumentation das dies Fördergelder sind und uns nichts kostet ist nicht schlüssig. Natürlich kostet es uns Geld. Als erstes einmal 2 Millionen Euro Eigenanteil. Ganz zu schweigen von den Folgegekosten die dann jährlich getragen werden müssen.

    Die Stadt sieht sich doch jetzt schon aus Kostengründen von vielen Projekten und Förderungen zurück. z.B. Schwimmunterricht für Kindergarten Kinder im April 2019. Von den pflegearbeiten die die Stadt schon jetzt aus Kostengründen nicht mehr durchführt z.B. Protschenberg ganz zu Schweigen. Das Langhaus kann man auch ohne Brücke ausbauen. Wieso wird hier das von vorherein ausgeschlossen? Auch dafür kann man Fördergelder beantragen.

    Und wieso ist der Aufzug in den Turm nicht schon die letzten 20 Jahre gebaut wurden den so alt ist das Projekt schon. Auch damals hat der Freistaat die Förderung des Aufzugs zugesagt. Gescheitert ist diese Projekt allerdings an der Stadt Bautzen mit der Begründung das die Folge und Wartungskosten zu hoch seien.

    Warum werden keine alternativen wie z. B. Shuttle verkehr geprüft. Mann macht sich in der Stadt nicht ein Mal die Mühe alternativen zu beleuchten und zu vergleichen. Was würde denn ein Shuttle Service kosten? Ich denke wenn die Stadt nicht bald zu Ihren wesentlichen Aufgaben zurückkehrt werden noch viel mehr Menschen die Stadt verlassen. Im ganzen Landkreis Bautzen sind wir jetzt schon Schlusslicht bei der Abwanderung und das liegt sicherlich nicht daran das wir keine Brücke haben.

     

  • 08.09.2020 17:20, Nick Schwarz:

    Meiner Meinung nach ist diese Brücke eine große Chance für die Stadt Bautzen sich zu entwickelt. Die Altstadt ist damit viel besser zu erreichen, als es jetzt der Fall ist.

    Besonders für das Burgtheater ist die Brücke super wichtig und eine große Bereicherung. Außerdem wird dann auch endlich der letzte ungenutzte Teil der Ortenburg ausgebaut und nutzbar gemacht.

     

    Klar hat die Stadt noch andere große Defizite an denen man arbeiten kann, gerade sich für die junge Generation attraktiver zu gestalten, aber trotzdem ist die Brücke ein erster richtiger Schritt in die richtige Richtung.

     

    Außerdem ist es nicht zu verachten, dass das Projekt zum überwiegenden Teil vom Freistaat finanziert wird. Das Geld steht aber nur für DIESES Projekt zur Verfügung und nichts anderes. Wenn wir es dafür nicht nutzen, nutzt es eine andere Stadt.

  • 08.09.2020 16:33, Simmy Marwitz :

    Ich bin für den Bau der Brücke. Für das Burgtheater und die Besucher wäre es eine eine absolute Bereicherung. Parkplätze, Anbindung und die Nutzung der Räume im Burgwasserturm eröffnen viele, neue, spannende Möglichkeiten. Eine sinnvolle Investition in die Zukunft unserer Stadt! Kurze Wege für Pendler und Touristen und neue Kulturangebote. Diese einmalige Förderung sollte sich die Stadt Bautzen nicht entgehen lassen.

  • 07.09.2020 10:28, Frank Drescher-Heinrich:

    Mich vermögen die Argumente pro Brücke nicht wirklich zu überzeugen. Was genau soll in diesem Teil der Altstadt entwickelt werden? Woher sollen die Gewerbeflächen für z.B. Läden oder Restaurants (außer der "Sky-Bar") kommen? Rechtfertigen diese die hohen Kosten? Nicht nur die Baukosten sondern auch die für Wartung, Reinigung, Instandhaltung der Brücke in den Folgejahren.

     

    Werden nur durch eine Brücke mehr Touristen nach Bautzen kommen? Schwer vorstellbar.

    Warum also kommen Besucher in unsere Stadt? Vermutlich weil sie den schönen, gut erhaltenen Altstadtkern besichtigen wollen, den Dom, den Hauptmarkt, die kleinen Gassen, dazu noch etwas essen und trinken, vielleicht etwas einkaufen. All das ist zur Genüge vorhanden.

     

    Vielmehr sollte aus meiner Sicht der Fokus darauf liegen, die Lebensqualität der Bewohner Bautzen zu verbessern.

     

    Sicherlich richtig ist, dass der Verkehr in Bautzen generell als auch in der Altstadt ein immer größerer Stör- und Stressfaktor ist.

     

    Es wurde gefragt nach Ideen, hier meine:

    1) Parkplatz Schliebenstraße schnellstmöglich vergrößern und zur Nutzung kostenfrei belassen.

    2) Die Altstadt für den Autoverkehr komplett sperren, nur noch Anwohner/Anlieger. Dies auch kontrollieren. Ziel autofreie Altstadt, Fußgänger und Radfahrer haben immer Vorrang.

    3) Einen kostenlosen oder zumindest günstigen Pendelbus (elektrisch betrieben) mit Fahrtstrecke Schliebenstr. - Hauptmarkt - Burghof - Schliebenstr.

    4) Die existierenden Fusswege in die Altstadt hinein, also auch die ins Spreetal/Seidau runter und wieder hinauf, gut ausschildern und ggf. ausbauen(Protschenberg). Denkbar auch als historische Entdeckungsreise(Tafeln, QR-Codes etc.).

    5) Warum nicht ein vernünftiges Radwegekonzept in Bautzen selbst als auch ins Umland hinein, um mehr Radtouristen anzulocken? Nach wie vor unverständlich, wieso Radfahrer von den gut ausgebauten Radwegen auf die Straße gezwungen werden, um den Autoverkehr zu bremsen (z.B. Schliebenstr., Friedensbrücke, Schilleranlagen etc.). Stattdessen eigene, sicher(!) abgetrennte Radspuren sowie ausreichend Abstellflächen schaffen.

    6) durchgängige Ortsumfahrung Bautzens, um den Durchgangsverkehr der B6 und B96 aus der Innenstadt rauszuhalten.

    7) Regelmäßige und stationäre Geschwindigkeits- und Lärmemissionskontrollen

    8) Alkoholkonsumverbot auf öffentlichen Plätzen der Altstadt (außerhalb Gaststätten), z.b. "Platte"

     

    Letztlich alles mit dem Ziel, insbesondere die Altstadt sowie im allgemeinen die Innenstadt primär für Bewohner Bautzens und Umland und somit in Folge für Besucher attraktiver und lebenswerter zu gestalten.

  • 04.09.2020 10:14, P. Jochmann:

    Seit ich zum 1. Mal das Bild in der Zeitung sah, hoffe ich auf die Ausführung dieser Idee der Fachwerkbrücke.