Was denken Sie?

Debattenbeiträge

  • 07.08.2020 11:58, Peter Bohot:

    Update von der Umfrage bei Facebook. Die "lautstarke Minderheit" sind über 80% in dieser Umfrage und es gibt sehr viele Vorschläge wie man da etwas Neues machen könnte.

    Gegenstimmen nach 3 Tagen : 195

    Befürworter: 44

    entsprechend 82% gegen die Brücke so wie bisher geplant.

     

  • 07.08.2020 09:47, Kerstin Kern:

    Ich bin dafür und favorisiere die Fachwerkvariante.

  • 06.08.2020 13:16, Jürgen Lehmann:

    Nachfolgend ein paar Überlegungen eines Bewohners der inneren Altstadt.

    Zunächst möchte ich Herrn Hillmann eine vollständige Unterstützung seiner Ansichten signalisieren; er bringt es auf den Punkt; diesen Bau sollte sich die Stadt Bautzen auf keinen Fall zerreden und entgehen lassen. Es gibt eine ganze Reihe von guten Argumenten, die für den Bau sprechen. Wie in den letzten Tagen zu sehen war, scheint es so zu sein, als ob die Mehrheit der Stadtgesellschaft sich mit Kommentaren gegen dieses Projekt ausspricht. Deshalb sollte es auf jeden Fall eine verbindliche (und eigentlich auch vom OB bereits zugesagte) Bürgerbefragung geben. Dazu ist es aber nötig, den Befragten mehr Daten zugänglich zu machen als bisher.

    - Welche Mittel sind als Fördermittel in Aussicht gestellt und was muss die Stadt selbst „stemmen“?

    - Welche verkehrstechnischen Vorteile bringt das Projekt den Bürgern?

    - Für wen ist das Projekt überhaupt gedacht?

    - Ist dadurch (und wenn ja mit wie vielen) zusätzlichen Besuchern unserer Stadt zu rechnen?

    - Was sagen Natur- und Denkmalschutz dazu?

    - Es sollten weitere Panoramen von der Nord- und Südseite zur Verfügung gestellt werden, die zeigen, dass es keinesfalls zu einer Zerstörung des Blickes auf die Altstadt kommen wird;

    Es muss für die Bürger klar sein,

    - dass dieses Geld nur einmalig und nur zu diesem Zweck fließen wird; sonst profitiert eine andere Kommune davon;

    - dass dieser Bau nichts mit einem Erhalt des „Krone-Denkmals“, mit dem Lauen-Areal, mit den verfallenden Bürgerhäusern an der inneren Lauenstraße, mit mängelbehafteten Spielplätzen, mit schlechten Straßenzuständen, mit unzureichend ausgestatteten Schulen usw. zu tun hat.

    Was spricht nun für einen Bau des Komplexes?

    - Es erfolgt bei entsprechender Parkplatzerweiterung auf der Schliebenstraße eine teilweise Verlagerung von Verkehr nach außerhalb der Stadt. Auch bei Benutzung vorhandener Parkhäuser muss immer die Stadt durchquert oder tangiert werden („Vogelkreuzung“).

    - Es gibt einen freien Zugang von der A4, B96 (nördlich von BZ), S111 (B6 nördlich von BZ).

    - Dann könnte man auch über beruhigten/eingeschränkten Verkehr in der Kernstadt diskutieren;

    - Der Fußweg vom Parkplatz über die neue Brücke verkürzt sich auf etwa 180 m bis zum Burghof (100000 Besucher pro Jahr); Über die Friedensbrücke bzw. Seidau sind es 900 bis 1500 m.

    - Die geplante Festwiese könnte die bisher auf dem Schützenplatz angesiedelten Veranstaltungen (z.B. Zirkus, Rummel, street-food-festival) aufnehmen und für weitere Verkehrsentlastungen sorgen.

    - Der Protschenberg diente seit jeher als Festwiese für Spiele und Belustigungen.

    - Die Integration der Sanierung von Langhaus und Burgwasserturm würde einen der letzten „Schandflecke“ in der Altstadt beseitigen und für kulturelle und gastronomische Aktivitäten öffnen.

     

    Liebe Bürger von Bautzen macht euch stark für etwas Neues in unserer Stadt, für eine Vision. Lasst es euch nicht zerreden durch eine lautstarke Minderheit. Ich möchte nicht, dass Bautzen neben dem Ruf als „Brown under“ auch noch der Makel der Miesepeter und Ewiggestrigen anhängt.

     

  • 06.08.2020 08:53, Moni Hillmann:

    Die Brücke sollte auf keinen Fall gebaut werden. Wer sagt das es dadurch mehr Touristen geben wird? Es gibt's keine Studie darüber. Wir bekommen es bis jetzt nicht hin was für Touristen zu machen siehe Ladestation für E Räder. Wenn wir eine lebendige Stadt wollen sollten wir was für die Menschen in der Stadt tun und nicht überall Geld kürzen.

  • 05.08.2020 23:19, Dennis:

    Als gebürtiger Bautzner befürworte ich die Brücke. Dadurch kann Bautzen nur attraktiver werden - was hoffentlich noch mehr Touristen in die Stadt bringt und damit im Idealfall auch mehr Einnahmen für alle Gewerbetreibende generiert. Diese könnten dann auch mehr Gewerbesteuer zahlen, was wiederum anderen Projekten in der Stadt zufliessen kann.

  • 05.08.2020 16:40, Angela W.:

    Die Stadt Bautzen hat mit der Brücke wieder ein neues und visionäres Projekt vor sich.

    Dazu gehört Mut und das bringt die Stadtgesellschaft voran.

    Die gut sanierte, historische Altstadt braucht moderne Akzente, sonst wird sie zum Museum: Ich bin für den Bau der Brücke.

  • 05.08.2020 15:27, Wilfried Rosenberg:

    Die Bautzener sollten bei der Brücken-Diskussion an die denken, die sich fragen, warum sollte ich Bautzen und der Oberlausitz einen Besuch abstatten.

    Im heute wichtigen Marketing ist "Anders sein als andere" ein zielführendes Prinzip, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

    In diesen sehr positiven Sinne hat die neue Brücke - egal wie sie letztlich aussehen wird - auch auf dem Weg bis zum Bau eine sehr wichtige Funktion. Alle die wollen, dass die Region Bautzen endlich wieder ihre Rolle als Zentrum der Oberlausitz wahrnimmt, setzen sich für die Brücke ein. Bevor es ein Bauwerk wird und ein Bürgerentscheid kommen kann - der ja nur Ja oder Nein zulässt - geht es um die Qualität einer streitbaren Kommunikation, die ich leider immer mehr vermisse, die wir aber wiedererlangen sollten!

    So ist der Weg wie so oft auch hier ein wichtiges Ziel; den sollten wir erstmal vernünftig gehen!

    Eine Einteilung in Vernünftige und Unvernünftige springt mir da viel zu kurz, eher ein Totschlagsargument von manchen Politikern (oder ehemaligen)!

    Die dafür sind, so wie ich, haben die Folgen schon im Blick und abgewogen mit den Nachteilen; die die NEIN sagen sollten das auch tun und Vorschläge machen, wie die Argumente "Dafür" bedient werden können, sie verfolgen ja bestimmte Ziele, z.B. wie wird Bautzen attraktiver! Sonst heißt NEIN Stillstand, den würde ich nicht wollen.

    Zum Argument Geld: Bedenken wir das nur Investitionen Impulsgeber für die Zukunft sind; und als Nebeneffekt auch Denkmäler für Bauherren, ob die das wollen oder nicht.

    Ich hoffe, dass die Kommunikation gelingt, wie das beim Kornmarkt-Center oder der Südtangente auch gelungen ist; weniger beim Lauen-Center, wo sich bis heute nichts Sichtbares tut!

  • 05.08.2020 14:48, Familie Hollinger:

    Wir befürworten das Projekt. Die wirtschaftlichen Vorteile u. a. durch Touristen sind sehr gut für die Entwicklung der Stadt.

  • 05.08.2020 06:25, Peter Bohot:

    Wir haben in der Facebookgruppe "Das ist Bautzen" eine Umfrage gemacht. Nur die Fragen sind Sie für oder gegen eine Brücke gestellt. Diskussionen gab es davor reichlich. Das Ergebnis zeichnet auch einen Spiegel dieser Debatte. Binnen 12 Stunden haben sich 165 Personen beteiligt und es gab 134 Stimmen gegen und 31 Stimmen für eine Brücke. Stand: 05.08.20 6.00 Uhr Über 80% Gegenstimmen (hier ist es ähnlich) zeichnen doch eine klare Meinung der Bevölkerung nach.

  • 05.08.2020 01:32, Mario Sinram:

    Als Befürworter dieser neuen Spreequerung, sehe ich in ihr eine Aufwertung der Stadt.

    Vor allem Besucher, welche vielleicht noch mit dem negativen Image Bautzens behaftet sind, werden durch diese neue Attraktion, mit angenehmen Eindrücken die Stadt verlassen.

    Die Transparenz einer gläsernen, zweigeschossigen Fachwerkbrücke fügt sich gut in das vorhandene Stadtbild ein, sofern sie im Langhaus und nicht im Burgwasserturm mündet.

    Für mich ein Gewinn mit Nachhaltigkeit.

    Die wahrschein höheren Kosten werden durch zusätzlichem Tourismus langfristig wieder eingefahren.

    Begünstigt auch, durch der geplanten Erweiterung des Parkplatzes an der Schliebenstraße und der Nutzung der Bürgerwiese.

    Ein weiterer positiver Aspekt: Gastronomie, sowie andere Branchen und Gewerke werden sich ansiedeln und somit neue Arbeitsplätze schaffen.

  • 04.08.2020 21:22, Maria:

    Der Vergleich der Fußgängerbrücke mit der Kronprinzenbrücke ist abwegig. Um 1900 waren die Warenströme durch Bautzen im Zuge der Industriealisierung deutlich am Wachsen, die Zugänge in die Stadt von Westen her aber schmal und vor allem steil und für die damals noch üblichen Pferdefuhrwerke äußerst beschwerlich. Deshalb war die neue Straßenbrücke angesichts der Verkehrsentwicklung ein dringendes Erfordernis und nicht nur für Bautzen ein Gewinn, sondern für den gesamten Verkehr zwischen Dresden und Breslau. Der gestalterische Anschluss an die Stadt ist zeitlos genial, so als ob es die Stadt ohne diese Brücke gar nicht geben könne. Die Fußgängerbrücke hingegen ist nichts als ein teurer Spaß, der zudem noch das Ambiente der Stadt zerstört.

  • 04.08.2020 17:43, Lutz Jungrichter:

    Visionen sind gut,wenn es auch wirklich welche sind.Aber hier geht es um eine Schnapsidee,von denen Bautzen schon eine ganze Reihe erdulden mußte.Ich möchte nur an den Kanalbauer Wirth (die Spree schiffbar bis Sohland) oder das Hochhaus,mit dem die Macht der Arbeiterklasse demonstriert werden sollte und welches sogar einige Zeit die Silhouette verschandelte,erinnern.Und nun die neue Schnapsidee,die in Ihrem Artikel bis zum "geht nicht mehr" schöngeredet wird:Vision Spreetor-Aufwertung durch neues Eigangsportal (wobei die Abwertung durch die unsägliche Ansicht wesentlich größer ist).Schon der Begriff Eingangsportal macht das Ding noch lächerlicher (man muß es sich auf der Zunge zergehen lassen).Es wirkt eher wie ein Notausgang mit dem Charm einer Feuertreppe.Nicht zu vergleichen mit den bestehenden Eingangsportalen:Den ehemaligen Tortürmen oder auch der Ankunftsblick von der Autobahn oder das Sahnehäubchen von der Friedensbrücke.Bisher ist es noch nicht gelungen ein neues brauchbares Eingangsportal zu schaffen.Bei aller Schönrederei sollen offenbar die Bürger gar nicht mehr gefragt werden ob überhaupt eine Brücke-es geht nur noch um die Varianten der insgeheim schon beschlossenen Brücke.Und wofür das alles? Nur damit Besucher schnellstens in die nächste Gaststätte kommen um ihren Hunger u.Durst zu stillen,oder sich über die Visionen eines Egon O.zu amüsieren und anschließend auf dem kurzen Weg zum Parkplatz denken:"Mächtig gewaltig" Will man das?Ist das eine Aufwertung?In Deutschland sind schon genügend Bausünden verbrochen worden,muß denn Bautzen auch noch eine beisteuern?Und dann die Kosten des ganzen Vergnügens.Haben die Bautzener Stadträte wirklich keine besseren Visionen so viel Geld zu verbraten?Wenn dem so ist brauchen doch nur mal die Bürger nach ihren Visionen gefragt werden und Sie bekommen bestimmt haufenweise.Natürlich wären da auch "Schnapsideen" dabei,aber das ist ja die Aufgabe von Stadträten da zu sortieren.Im Amtseid des Bürgermeisters heißt es doch sicherlich:Schaden von der Stadt abwenden.Das wäre mal eine Gelegenheit!Ich kenne Besucher,die schon fast neidvoll die Ansicht von der Friedensbrücke lobten (gerade auch in Bezug auf die Ablesbarkeit von Geschichte).Diese guten Meinungen werden dann aber bei dem optischen Balken,der als "Vision Spreetor" über das Tal gelegt werden soll eher in Richtung Affenschaukel (über die man schneller von Baum zu Baum kommt),gehen.Deshalb also mein ganz klares "Nein" zu dieser "Vision"

  • 04.08.2020 12:06, Manuela Scheffel:

    Ein klares NEIN zum Brückenbau, man sollte lieber etwas für die Jugend machen, damit sie nicht weglaufen und diese schöne Stadt verlassen. Das Geld sollte lieber in die Krone investiert werden.

  • 04.08.2020 11:06, J. Richter:

    Guten Tag!

     

    Es sollte in jedem Fall einen Bürgerentscheid geben, ob eine Brücke gewollt ist oder nicht.

    Im übrigen erlegt die Verglasung an der Schützenplatzhalle auch regelmäßig Vögel. So dass eine selbst nur teilverglaste Brücke mitten im Nichts, schwierig werden könnte.

    Es sollte nun auch nicht versucht werden das Geld auf Biegen und Brechen auszugeben. Vielleicht wäre es zukünftig besser vor Beantragung der Mittel eine Meinungserhebung zu machen, was erwünscht wäre und was nicht.

     

    Viele Grüße

  • 04.08.2020 09:43, Familie Ullrich:

    Als alte Bautzner sind wir absolut für einen Bürgerentscheid, denn dieses einmalige Stadtbild so zu verbauen, mit derartig hohen Kosten halten wir für verantwortungslos.

    Der Burghof ist während des Sommertheaters eh nicht zugänglich.

    Und mit dem Geld könnte man andere nutzvollere Projekte in Bautzen finanzieren.

    Wenn schon so ein Parkplatz sein muss (durch welchen ein sehr schöner Ruhepol verschwindet) , kann man den Weg über die Friedensbrücke nehmen oder ein Shuttleverkehr einrichten.

    Wenn Sie also so überzeugt von diesem Projekt sind, dann muss man auch keinen Bürgerentscheid fürchten.

     

     

  • 04.08.2020 09:28, Siegfried Kühn:

    Wie albern ist die Behauptung, über die Fußgängerbrücke würden tausende (zusätzliche) Touristen in die Stadt strömen. Deren Zahl wird begrenzt durch die Zahl von gut 200 Stellplätzen (nach Erweiterung) Da der kostenlose Parkplatz ganz sicher vor allem Berufspendler anzieht, wird sich die Zahl der Brückennutzer vielleicht auf 500 am Tag, eher deutlich weniger, begrenzen. Eine im Verhältnis zu den sonstigen Fußgängerströmen in der Stadt vernachlässigbare Zahl. Es wird der Eindruck erweckt, als würde mit der Brücke der Zugang zur Stadt über eine bislang unüberwindbare Schlucht ermöglicht. Dabei gibt es vom Protschenberg viele herrliche Wege in die Stadt, für die sich jeder Tourist die Zeit nehmen kann und sollte. Ein guter Touristenführer würde Besucher z.B. über die Friedensbrücke in die Stadt führen.

    Die Benutzerstruktur auf dem derzeitigen Schliebenparkplatz könnte man recht einfach über eine Befragung ermitteln. Aber man will sie wahrscheinlich gar nicht so genau kennen.

    Im Parkhaus Centrum in der Äußeren Lauenstraße sind fast durchgängig 150 Stellplätze frei. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Stadt mit den kostenlosen Stellplätzen an der Schliebenstraße ihrer eigenen Tochtergesellschaft BBB noch weiter wirtschaftlich das „Wasser abgraben“ will.

    Es gibt unzählige Argumente gegen eine Brücke. Seltsam, dass die Befürworter sich kaum Mühe machen, Sachargumente (keine Fantastereien) dafür vorzubringen. So als wäre die Entscheidung zugunsten der Brücke längst gefallen.

     

  • 03.08.2020 20:16, Kurt Michalski:

    Warum will man unbedingt diesen wunderschönen Blick mit so einer dummen Idee kaput machen?? Das Geld wäre bei der Modernisierung oder Bau einer ordentlichen Veranstaltungshalle besser aufgehoben.

  • 03.08.2020 16:21, Kerstin H.:

    Eine Brücke neben der Brücke, ein "Monster" aus Glas, was sich nicht in's Spreetal einfügen will. Hoher Eigenanteil, Wartungskosten, wenig Nutzen, lassen "es" noch kruseliger aussehen.

     

    Eine Stadt muss sich ständig angemessen verändern, attraktiv für verschiedene Generationen sein.

     

    Wo sind die kreativen Köpfe mit ihren Ideen?

     

    Der Ausbau des Burgwasserturmes inklusive Aufzug klingt gut, auch die Sky Bar ist vorstellbar.

    Ein ausgeschilderter Stadtrundweg, ein funktionierender Schrägaufzug ins Spreetal, Förderung des Stauseeareals, Verbesserung der Parkplatzsituation usw. sind gute Vorschläge.

    Ganz wichtig finde ich auch die Förderung von Jugendprojekten, z. Bsp. eine Skaterbahn. Jährlich könnte ein größerer Contest stattfinden, als weiterer Höhepunkt im Bautzener Veranstaltungskalender.

  • 03.08.2020 15:37, Familie Michael R.:

    Als Familie von Bautzen lehnen wir den Bau der Fußgängerbrücke aus folgenden Gründen ab:

    1. Zu DDR-Zeiten haben wir uns über den Bau vom "Hochhaus", welches zu damaligen Zeiten die historische Stadtansicht von Bautzen verschandelte, beschwert, und den Abriss nach der Wende, nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, befürwortet. Jetzt wollen die Stadtväter mit diesem Projekt (Prestigeprojekt einer einzelnen Person? Will sich hier jemand mit dem Bau ein Denkmal schaffen?) den gleichen Fehler wieder begehen? Das kann und darf nicht sein!

    2. Derjenige der glaubt, dass die veranschlagte Investitions- bzw. Kostensumme für den Bau gleich der tatsächlichen Endsumme entspricht, kann kein Realist sein. Aktuelle Beispiele für die Kostenexplosionen sind der "Flughafen Berlin Brandenburg (BER)", die "Elbphilharmonie" in Hamburg und der "Bahnhof 21 Stuttgart". Die Teuerungsrate wird auch den Bau der Brücke begleiten, da braucht man kein Orakel befragen. Ja und wer trägt die Mehrkosten? Wir, der Steuerzahler, egal ob mit oder ohne Fördermitteln.

    3. Unserer Meinung nach wird mit dem Bau der Fußgängerbrücke kein Tourismusboom ausgelöst. Wer unsere historische Stadt Bautzen besuchen will, der läuft auch vom Touristenparkplatz Schliebenstr. über die Friedensbrücke in die Innenstadt oder Altstadt und genießt dabei den Blick auf die Wasserkunst u. a. Sehenswürdigkeiten.

     

    Auch wir halten einen Bürgerentscheid für dringend erforderlich. Dieser Bau bedarf der Zustimmung aller Bautzener Bürger!

  • 03.08.2020 14:13, Annekatrin Weber:

    Ich finde die Idee und ihre Durchführbarkeit sehr erstrebenswert. Seit das Burgtheater existiert, wünschen wir uns eine solche Wegerleichterung für Zuschauer. Gerade für Gruppen von Kindern und Jugendlichen, die von außerhalb kommen, wäre es zudem ein attraktives Abenteuer vor dem Theatererlebnis. Die Vision gefällt mir, sowohl stilistisch wie überhaupt.

  • 03.08.2020 13:17, Torsten Pfützner:

    Ich bin gegen den Bau der Brücke, und schließe mich der Meinung allen Gegnern an.

  • 03.08.2020 10:31, Steffen Haake:

    Ich lehne eine neue Fußgängerbrücke über die Spree ab!

  • 03.08.2020 10:30, Dirk Habermann:

    Es wird ständig suggeriert, dass das Projekt gar nicht so unwirtschaftlich sei, weil es zu 85 Prozent gefördert wird. Aber leicht eingenommenes Geld kann man ja leichtsinnig verschleudern. So bezahlt das nicht nur der Steuerzahler, sondern auch der Sparer, den man seit 10 Jahren durch gewollte Geldentwertung sein Geld wegnimmt. Noch härter trifft es die, die mit ihrem Geld ihr Haus sanieren woll(t)en, weil durch die Nullzinspolitik und einer damit einhergehenden Teuerung von knapp 7 Prozent jährlich bei Altbausanierung in Sachsen sogar noch mehr Mittel verloren gehen. Das ganze Projekt ist daher nicht nur Unfug, sondern sogar eine regelrechte Frechheit gegenüber dem Bürger, der sein Geld verliert.

  • 02.08.2020 20:21, F. Heide:

    Ein klares ja zur Brücke!

  • 02.08.2020 19:12, Stephan Kretschmar:

    Seit nunmehr 48 Jahren bin ich begeisterter Bautzner Bürger. In dieser Zeit konnte ich das Erblühen meiner Heimatstadt erleben. Nun ist ein neuer Schritt angedacht, eine neue Brücke soll entstehen- ein Schritt/ eine Brücke in eine noch bessere Zukunft für unsere Stadt Bautzen.

    Bitte baut diese Brücke!

    Sie wird sicher nach einiger Zeit selbst von den ablehnenden Bevölkerungsteilen als sinnvoller und guter Schritt in die richtige Richtung verstanden!