Debattenbeiträge

  • 24.09.2021 17:57, Thomas Endler:

    Die Idee ist gut, die Toiletten und Parkplatz sind noch kostenlos. Aber leider meistens voll.

    Das kann man mit Gebühren regeln.

    Ich persönlich laufe gern und bin schnell in der Stadt.

  • 12.05.2021 00:00, Florian Lorenz, keine Angabe:

    Nice to have it, aber: Eine Spreebrücke in Bautzen braucht kein Mensch!!!!!

  • 23.04.2021 00:00, Mathias Nawka, keine Angabe:

    Dieses Projekt ist wie Herr Grätz richtig bemerkt völlig realitätsfern. Ich kann dem komplett zustimmen.

    Es ist kein Geld da um sich so etwas unnützes hinzustellen. Verwerflich ist dann auch das Argument es kommt aus einem dafür vorgesehen Fördertopf und das Geld kommt dann nicht Bautzen zu gute wenn man nicht Baut, sondern geht woanders hin.

    Ja soll es auch woanders verwendet werden, es gibt da bestimmt sinnvolle Dinge.

    Hier gibt es nur eine klare Richtung.

     

    Planung Stoppen und das eingesparte Geld in die Sozialen Projekte stecken. Gerade jetzt wo alles geschlossen wird usw. benötigt der soziale Bereich besonders viel Aufmerksamkeit.

  • 16.04.2021 12:35, Ekkehart Grätz:

    Bei dem "Projekt" Spreebrücke gibt es höchstwahrscheinlich einen kompletten Realitätsverlust der meisten Stadträte einschließlich des Bürgermeisters.

    Grundsätzlich gibt es keinen wirklichen Bedarf und Vorteil für die neue Spreebrücke. Hier wollen sich Persohnen ein Denkmal setzen lassen. Dafür hat die Stadt sich extra ein Gutachten von einem Düsseldorfer Unternehmen über die positiven Auswirkungen der Spreebrücke erabeiten lassen. Die Vision, dass bis zu 300.000 Besucher mehr pro Jahr in die Stadt kommen würden ist eine Luftblase, laut Gutachter.

    Das einzigartige Panorama der Stadt ist nur von der Friedensbrücke aus sichtbar und dafür loht sich der kurze Umweg über die Schliebenstraße. Zusätzlich wird das Bautzener Panorama durch die neue Brücke zerstöhrt.

    Für die Bautzener Bevölkerung muß unbegreiflich sein, dass die Stadträte trotz des Sparhaushaltes der Stadt an der Spreebrück festhalten wollen. Wichtige soziale Projekte und geplante Straßenbaumaßnamen werden verschoben, in dem "Ruinenviertel Äußere Lauenstraße" tut sich schon viele Jahre nichts und da soll noch Geld "Steuergeld" für solche "Luftschlösser" augegeben werden. Oder sollen die Besucher mit der neuen Brücke nicht gleich die Mißstände der Stadt erkennen?

    Hier ist auch die Kompetenz des Finanzbürgermeisters fraglich.

    Wenn in der jetzigen Zeit noch an ehemaligen Beschlüssen des Stadtrates zu Brücke festgehalten wird, dann sind die Verantwortlichen der Stadt verantwortungslos und weit ab von der Raelität, gerade in der Zeit, wo die Probleme überall eine andere Dimension erhalten. Ich spreche dem Stadtrat jeglichen Sachverstand ab. Schade für die betrogenen Wähler.

  • 15.04.2021 17:36, Lutz Jungrichter:

    Ursprünglich war mal zum Plan des Brückenungetüms über das Spreetal von einer Bürgerbefragung die Rede.Davon hat man sich wohl still und heimlich total verabschiedet ?

    Jetzt lese ich in der SZ,daß trotz knapper Kasse für die "Entwurfsplanung" 180000 Euro ausgegeben werden sollen.Was evtl.nicht gebaut wird,braucht auch nicht geplant werden.So einfach ist die Logik.Oder sind 180000 Euro nur peanuts ?Für mich nicht !

     

  • 14.04.2021 11:15, Almut-Sophia Zielonka:

    Was wir brauchen,sind nicht noch mehr Brüche,Schnitte,cut`s-wir brauchen Vermittlung,Übergänge,Sanftheit. Auch im Anblick der Städte. Die Optik der neuen Brücke,zu sehen im Oberlausitzer Kurier vom 10.4.2021,ist im Stadtbild nicht tragbar. Dieser kalte gefühllose Schnitt über´s Tal mag andernorts zu einer anderen Architektur passen,wo gestalterisch andersartige Beziehungen aufgenommen werden. Hier nicht!Wenn wir so mit der Optik unserer Geschichte umgehen,wen wundert´s,wenn die Jugendichen keine Lust mehr haben,in historischen Begrifflichkeiten lernend zu denken-und vieles lieber lax übergehen ? Ich wehre mich gegen diesen oberflächlichen Umgang mit Formen.Der Burgwasserturm kann auch ohne das leidige Brückenprojekt ausgebaut werden.Ich verstehe auch den Bezug zur Gastronomiesituation in der Altstadt nicht ganz.Wer mit dem Auto anrollt,um die Spreeüberquerung zu Fuß über die Brücke zu genießen,kann in der Altstadt doch eh nur Saft oder Mineralwasser trinken,da er ja motorisiert wieder zurück muß anschließend. Oder baut man Schlafplätze jenseits der Brücke,wo Alkoholisierte vor dem Besteigen ihrer KFZs den Rausch ausschlafen können?Die Zukunft unserer Erde braucht sanften scheinbaren "Rückbau" auf ganz vielen Ebenen. Alles muß natürlicher werden-sonst haben wir als Menschheit keine Chance. Für ein Leben,immer erfüllter-statt immer bequemer. Setzen wir nicht bauliche Zeichen,die dem zuwiderlaufen!

  • 08.04.2021 15:49, Scholz Christine:

    Das ist super. Die Suche nach einem Parkplatz wird leichter

  • 03.04.2021 17:08, Architekt Dipl.-Ing. Hubertus Schwerk, Bautzen:

    Heute habe ich die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger seit Juli 2000 gelesen. Sie haben sich, was die Ablehnungen betrifft, heute weitgehend überholt.

    Die neueren Veröffentlichungen versprechen eine detailliertere Kostenberechnung. Es wird sich danach mit der Vorlage der Finanzierung das pauschale Argument "zu Teuer" erübrigen.

    Es wird immer wieder behauptet, das Stadtbild würde Schaden nehmen. Wer das behauptet, kennt Bautzen zu wenig. Die Spreebrücke wird optisch eine wirkliche Bereicherung sein. Von der geplanten Seite gibt es heute nicht einmal einen Aussichtspunkt mit Bänken, der auf die zweite Schokoladenseite der Stadt jenseits des Burgwasserturms schaut.

    Eine Bürgerbefragung , die nur den langatmigen Schmus der Gegner ohne echte Argumente zutage bringt, hat keinen Sinn, weil er so eine ordentliche und objektive Beurteilung unmöglich macht.

    Vorschlag:

    Eine Tabelle mit klaren Fragen mit alternierenden Antworten für ja und nein und weiß nicht wird weiter helfen. Da kann man die Fragen, in einer Wichtung von Sachverständigen und der Stadträte bewerten. So ergibt sich ein objektives Bild.

  • 03.04.2021 15:35, Dipl. Ing. Architekt Hubertus Schwerk, Bautzen:

    Die Variante 4 (?), die zweigeschossig in das Langhaus geht, ist die beste.

    1. Die Architektur ist filigran und transparent. Die Freiluft Passage kann in den Wintermonaten gesperrt werden, um die Beheizung der Brücke zu vermeiden. Die untere Ebene sollt verglast und damit windgeschützt werden.

    Die Ausführung des Projektes, gegebenenfalls in zwei Abschnitten, also zunächst nur die Brücke und die Parkplätze, danach die Türm Sanierung.

    Sehr positiv!!

  • 23.01.2021 22:18, Frank Schäfer :

    Ich finde die Möglichkeit einer neuen Brücke für Fußgänger sehr gut. Mit einem erweiterten Parkplatz an der Schliebenstraße könnten Besucher unserer Stadt direkt von diesem starten. Der Zugang in die Ortenburg und die angrenzende Altstadt wird einfacher und mit der Brücke sehr attraktiv. Es ergeben sich damit auch ganz neue Sichtachsen und Perspektiven.

    Gäste von Restaurants und Geschäften hätten eine sichere Parkplatz Anbindung ohne lange Wege.

    Ich als Bewohner der Altstadt verbinde damit auch den Wunsch einer Reduzierung des Autoverkehrs und weniger zugeparkten Straßen. Damit könnte auch der Tourismus eine Aufwertung erfahren, und ein viel entspannteres Flair entstehen.

    Die Brücke wäre auch für uns als Bewohner eine Bereicherung und eine erheblichen Verkürzung des Schulweges zur Fichteschule. Der Spielplatz am Proitschenberg ist dann auch besser erreichbar, auch ohne Auto.

    Meiner Meinung überwiegen die Vorteile bei diesem Bauvorhaben und es kann für Bautzen eine Chance sein den Verfall des innerstädtischen Handels zu stoppen.

  • 13.11.2020 11:30, Schütze:

    Ich denke Bautzen braucht wichtigere Sachen, erst einmal Ordnung auf den Straßen, verbunden mit Sauberkeit

    Die Brücke ist dann nur ein Denkmal für Irgend wem,

    schaut auf die Vogelkreuzung, da stehen verlassene Häuser als Begrüßung, wenn man von der Autobahn kommt

  • 07.10.2020 21:27, Andreas Eisermann:

    Ich bin für die neue Fußgängerbrücke vom Protschenberg ins Langhaus. Brücken sind Verbindungen, bedeuten Handel und Bewegung. Ohne Brücken hätten wir überall Stillstand. Schauen wir mal in die Geschichte. Brücken waren die Grundlage der Hochkultur des alten Rom. Auch die Loschwitzer Brücke in Dresden, allen als „Blaues Wunder“ bekannt wollte keiner. Die Kronprinzenbrücke, heute Friedensbrücke in Bautzen… wollte keiner. Stellen wir uns mal vor es gäbe diese Brücken nicht.

  • 02.10.2020 10:51, Wagner:

    Wir sind gegen die Brücke. Wir können gar nicht verstehen was diese für einen Nutzen haben soll.

     

    Wenn wir Meinungen hören und lesen von Befürwortern wird immer an aller erster Stelle genannt „eine große Chance für Bautzen“, was soll das für eine Chance sein? Nennen Sie doch endlich mal Fakten. Wie viel Personen nutzen die Brücke? Wie viel davon kommen mehr nur wegen der Brücke? Was sind die mehr Einnahmen durch die zusätzlichen Touristen?

     

    Das die Altstadtbewohner einen Nutzen davon haben wird darf stark bezweifelt werden. Erst kürzlich (22.09.2020)in der SZ berichtet „Ärger am Touristen Parkplatz“ wurde durch die Stadt mitgeteilt das der Parkplatz ein Touristen Parkplatz sei. Anwohner hätten die Möglichkeit den Schützenparkplatz, Parkhaus Krankenhausgelände oder den Krone Parkplatz zu nutzen.

    Auch die jetzt schon bereitgestellten Parkplätze für Altstadtbewohner an der Spree werden nicht genutzt und stehen weitestgehend abends leer, obwohl man in einer Minute zu Fuß mitten in der Altstadt ist.

     

    Brücken wie die Friedensbrücke wurden natürlich gebraucht. Aber dabei handelte es sich um eine andere Zeit immer mehr Menschen strömten in die Stadt. Heute sieht es anders aus Städte wie Bautzen haben mit Strukturwandel zu kämpfen die Menschen verlassen Bautzen und das nicht weil es keine Brücke gibt.

    Autos mit Abgasen auf der Friedensbrüche wird es in naher Zukunft nicht mehr geben. Ab 2035 werden keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen. Wieso investiert die Stadt Bautzen nicht lieber Geld in Ladestationen. Schon jetzt hat man als Tourist keine Möglichkeit sein E Rad zu laden.

     

    Ich wünsche mir das, die Bautzner den Mut haben gegen so ein irrsinniges Projekt zu stimmen. Das wir dann nicht in 20 Jahren Millionen aufwenden müssen um sie wieder abzureisen. Siehe Hochhaus in der Bautzner Innenstadt auch das war damals ohne Alternative und auch da hat man Gegner diffamiert mit aussagen „das ist eine große Chance für Bautzen“.

     

  • 30.09.2020 22:59, St. Tech:

    Ich spreche mich für das Brückenprojekt aus. Alle Brückenbauwerke in Bautzen haben sich positiv auf die Entwicklung unserer Stadt ausgewirkt. Die ersten Brücken im Tal der Spree wurden errichtet, um Waren und Menschen trocken ans andere Ufer zu bringen. Die Eisenbahnbrücke eröffnete uns Mitte des 19. Jahrhunderts einen völlig neuen Weg in und aus der Stadt, war eine wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Blüte von Bautzen, ja der ganzen Region. Aufgrund des zunehmenden Verkehrsaufkommens entstand die Friedensbrücke, auch sie war umstritten, aber aus heutiger Sicht wichtig für das Wachstum unserer Stadt. Keiner käme heute auf die Idee, zu behaupten, ihre wuchtige Erscheinung verschandelt den Blick auf unsere Altstadt. Vielmehr ist sie nun seit über Hundert Jahren Teil unserer Stadtsilhouette. Die Autobahnbrücke am Abgott brachte Bautzen einen Anschluss an das Autobahnnetz, heute unverzichtbar für die Einwohner und Unternehmen gleichermaßen, ein Standortvorteil, um den uns viele Städte beneiden.

     

    Jede Brücke war stets eine Antwort auf die Erfordernisse verschiedener Epochen. Die nun diskutierte Fußgängerbrücke ist die Antwort auf die trotz Westtangente stark befahrene Friedensbrücke und die Verkehrsbelastung in der Altstadt. Weder der Straßenlärm und die Abgase auf der Friedensbrücke, noch die zugeparkten Straßen in der Altstadt sind förderlich für den Tourismus. Touristisches Aushängeschild unserer Stadt ist zweifellos die Altstadt. Was kann für Besucher unserer Stadt also attraktiver sein als ein direkter und gleichzeitig spektakulärer Zugang zu unserer Altstadt? Aber auch für Anwohner und Beschäftigte bringt dieser neue Stadtzugang Vorteile.

     

    Ein Argument der Brückengegner ist immer wieder die Gefahr durch herabgeworfene Gegenstände. Die Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen. Aber solche Idioten gibt es auch heute schon, wie ja hier bereits berichtet wurde. Auch jetzt werden immer wieder Gegenstände von Stadtmauern, Türmen oder Brücken geworfen. Dieses Phänomen werden wir aber nicht dadurch beseitigen, dass wir keine neuen Bauwerke errichten.

     

    Wenn schon frühere Generationen stets alle Neuerungen abgelehnt hätten, würden wir noch heute dörfliche Idylle in Bautzen „genießen“. Wir würden in Lehmhütten hausen, würden uns nasse Füße beim durchqueren der Spree holen, es gäbe keinen Dom, keinen Reichenturm, keinen Bahnhof. Für mich nicht vorstellbar, erst recht nicht erstrebenswert.

     

    Ich wünsche mir, dass die Bautzner den Mut aufbringen und sich für die neue Fußgängerbrücke entscheiden. Sie würde unserer Stadt gut zu Gesicht stehen. Ich bin mir sicher, dass auch diese Brücke das Zeug dazu hat, in ein paar Jahren unverzichtbarer Bestandteil unserer Stadtansicht zu sein.

  • 28.09.2020 23:57, Sybille Mehnert:

    Ich glaube nicht, das die Einnahmen durch Touristen auch nur im entferntesten die Kosten für Instandhaltung und Wartung der Brücke decken werden. Ganz zu schweigen von den Baukosten, die sich sicher nicht, wie heutzutage leider so oft erlebt, an die Planung halten werden. Wo werden diese dann wohl eingespart werden? Die Westtangente ist Bausünde genug. Hier wurde viel Natur verschandelt. Um den Tourismus anzukurbeln sollte sich besser um ein Naherholungsgebiet am Stausee bemüht werden.

  • 25.09.2020 16:44, Margitta Kuhnert :

    Investieren in die Zukunft, da sage ich ja, aber mit so einem hirnrissigen Projekt bin ich in keinem Fall einverstanden. Abgesehen davon, dass die 12 Millionen wohl kaum reichen werden für so ein umfangreiches Projekt, ist der Parkplatz Schliebenstrasse ziemlich unbedeutend. Da wäre ein Pendlerbus sinnvoller. Weiterhin verschandelt es die Ansicht des Bautzen Panoramas und der Bau kann für die Anwohner schlimme Folgen haben. Wie lange sollen die Häuser den Bauarbeiten standhalten? Der Klimawandel macht auch vor Bautzen nicht Halt und geht an die Substanz.

    Es gibt noch jede Menge Argumente, die gegen diese Brücke sprechen, z. B. die Innenstadt ist nicht mehr vorzeigbar. Eingefallene Häuser und Leerstände, wem interessiert dann die Brücke. Das ist der reinste Hohn.

  • 23.09.2020 07:15, Dirk Habermann:

    Im Übrigen ist eine halbe Wahrheit auch eine halbe Lüge. Warum schreibt man nicht, dass der Bau alleine durch die Teuerung beim Bau (Sachsen um die 7 Prozent) bereits nach einem Jahr etwa eine zusätzliche Million kosten wird. Im zweiten Jahr kommt bereits die Teuerung auf die Teuerung, dann die Teuerung auf die Teuerung der Teuerung usw. usf. hinzu. Das wird am Ende ein Monster.

     

    Dann wird eine Flut von Prozessen wegen Wertminderung der Grundstücke unter der neuen Todesbrücke auf die Stadt zukommen. Auch werden regelmäßig Schadensersatzforderungen der Anwohner wegen durch Flaschen, Steine usw. beschädigte KFZ und Wohngebäude bei der Stadt eingehen. Es gibt jetzt schon sehr häufig beschädigte KFZ und Wohngebäude. Die Stadt schafft es bereits jetzt schon nicht, eine diesbezügliche Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

     

    Für diejenigen Gutbürger, die die Gefährdungslage verharmlosend als haltlos oder peinlich betrachten, hier mal eine kleine Zusammenstellung der letzten paar Jahre: Mein KFZ unterm Burgwasserturm zwei mal beschädigt, selbst zweimal beinahe von einem Stein und einmal von einem scharfkantigem Blech getroffen worden, Schuss ins Fenster mit einer Kleinkaliberwaffe, mehrere Flaschen, Steine und Golfbälle auf meinem Grundstück.

     

    Der Spielplatz direkt unter der Brücke müsste wieder demontiert oder aber mit einem sicheren Dach versehen werden, dass auch Todessprünge abfangen kann. Ganz zu Schweigen von Behandlungskosten für durch Todessprünge traumatisierte Personen, vor allem Kinder. Das Thema der Todessprünge alleine wird bereits jetzt im Zusammenhang mit der Friedensbrücke totgeschwiegen.

     

    Des weiteren sind hohe Kosten durch Polizeieinsätze zu erwarten, denn dann werde alleine ich jedes mal die Polizei hinzuziehen, wenn wieder einmal ein Anschlag verübt wurde. Und die Stadt bekommt dann die Rechnung für Arbeitszeitausfall usw. präsentiert.

     

    Wenn die Befürworter all das tragen wollen, dann bitteschön. Die Stadt wird natürlich alle Forderungen gegen den kleinen Mann versuchen abzuschmettern, das kennt man ja. Der kleine Mann wird am Ende alles selber zahlen. Dann sind aber irgendwann auch Anschläge auf die Brücke zu erwarten, wenn man nicht komplett die Augen vor der Realität verschließt.

  • 21.09.2020 20:16, Susann Peters:

    Ich als Besucherin von Bautzen sage eindeutig NEIN zur Brücke! Ich glaube, da gibt es bessere und wichtigere Projekte, in die Geld investiert werden könnte. Richtig ekelhaft ist die Unterführung Karl-Marx-Straße zum Kornmarkt-Center. Und außerdem ist die Friedensbrücke touristisch gesehen, doch sehr sehenswert - Blick in die Altstadt.

  • 20.09.2020 14:30, Dirk Habermann:

    Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Stadt an einem Dialog mit den Nichtbrückenbefürwortern (Brückengegner klingt so negativ) interessiert und damit auch bereit über Wertausgleiche für geminderte Grundstücks- und Wohnwerte der Anwohner Unterm Schloß (oder dann vielleicht Unter der Brücke) zu sprechen. Ebenso über Schadensersatz für durch die Brücke erlittene Schäden, selbstverständlich mit Beweislast bei der Stadt.

  • 19.09.2020 21:05, Matthias Lachmann:

    Ich finde das das Projekt, so wie vorgestellt, sehr gut für die Stadt ist. Die Idee kommt der Altstadt sehr zu Gute und es kommt der Verkehr dann hoffentlich aus den Gassen und vom Hof der Ortenburg. Meiner Meinung nach sollte die Brücke aber nur eine Etage haben und auf jeden Fall verglast sein.

  • 14.09.2020 17:33, Dirk Viol:

    Als Bautzener Bürger gebe ich sehr gern mein 100%tiges PRO für die Fußgängerbrücke vom Protschenberg zur Ortenburg. Die Idee ist ja schon einige Jahre alt und die Umsetzung längst überfällig. Von dieser eimaligen Chance und Notwendigkeit ließ sich schlussendlich sich sogar der Bürgermeister überzeugen.

    Ich erwarte nicht nur mehr Touristen, sondern allgemein eine spürbare Belebung der schönen historischen Altstadt. Auch für Gäste aus dem näheren Umland ist dieser günstige Zugang zur Altstadt von großem Vorteil. Eine nervige Parkplatzsuche wird obsolet und die Anwohnerparkplätze (hoffentlich) nicht mehr zugeparkt.

    Selbst für die Menschen, welche in der Innenstadt ihrer Arbeit nachgehen, wird es eine Erleichterung sein.

    Die Führung am Sonntag war sehr informativ. Es wurde sehr anschaulich, dass das Moderne sehr wohl mit einer historischen Altstadt harmoniert. Ich finde, dass die moderne und filigrane Konstruktion der Brücke den Blick vom Protschenberg oder der Friedensbrücke sogar noch aufwertet.

    Gegenargumente wie geblendete Autofahrer, tieffliegende Vögel oder Vollpfosten die etwas von der Brücke werfen könnten, sind nicht nur haltlos sondern wie finde eher peinlich.

    Ich wünsch dem Stadtrat und allen weiteren Beteiligten dieses Projektes viel Erfolg bei der Umsetzung.

    Dirk Viol aus Bautzen

     

  • 13.09.2020 21:48, Dr. Robert Lorenz:

    Die heutige Präsentation auf der Ortenburg hat deutlich gemacht, dass in diesem Projekt mittlerweile eine seiner zentralen Prämissen aufgegeben werden musste, mit der aber bis heute in der Öffentlichkeit für die Brücke argumentiert wird. Mit der Ankunft im Langhaus ist nach derzeitigem Stand keine ebenerdige Ankunft auf dem Burghof mehr möglich und die Luftigkeit des ursprünglichen TU-Entwurfs ist vollkommen verloren gegangen. Der Gast kommt nach jetzigem Stand in einem recht schmalen Gebäudeschlauch an, aus dem er nur über Treppenstufen bzw. Fahrstuhl aufs Burgniveau gelangt. Wie soll über so eine verwinkelte Wegeführung eine sinnvolle Lenkung des Besucher*innenstroms erfolgen? Wo bleibt die im TU-Entwurf noch mit großer Geste angekündigte leichte Zugänglichkeit für Fahrräder, Rollstühle, Bollerwagen (zum Beispiel auf dem Weg zum Bürgerpark?). Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass hier zwei separat zu sehende Vorhaben (Brücke - Ausbau Langhaus/Sky Bar) mit Hängen und Biegen in ein Projekt gegossen werden. Mit den ursprünglichen Ideen der Spreebrücke hat der jetzige Entwurf nicht mehr viel gemeinsam. Leider wird er dadurch in meinen Augen keineswegs überzeugender.

  • 13.09.2020 10:35, Bernd Hanske:

    Ablehnung des Prestischprojekt neue Spreebrücke des Herrn Oberbürgermeister und seinem Anhang, er ist als Wahlfälscher bekannt geworden und könnte in Neu Köln diese Projekte voranbringen ,nicht in der Lausitz, die Friedensbrücke reicht für den Tourismusverkehr aus und nicht naturverschändende Gebiete der Altstadt von Bautzen....B.H.

  • 12.09.2020 12:00, Klaus Adler :

    Investitionen in die Stadt ja, aber bitte keine Prestigeobjekte die in 10 Jahren dahin siechen.

    Als Anwohner teile ich viele Ängste was die Verkehrssicherheit beeinträchtigt.

    Beispiel: Burglehn sowie Heringstraße gibt es viele Tiefgaragen an denen Anwohner Tag und Nacht raus müssen. Wann muss erst ein Unfall passieren an dem die Anwohner diesen tragen müssen?

     

    Ebenso die besagte Barrierefreiheit. Wo bitte ist diese gegeben in der Altstadt auf dem Kopfsteinpflaster und den Gehwegen?

     

    Dieses schön Gerede darüber ist einfach nur ermüdend für mich als Anwohner. Warum setzt man sich kein Denkmal mit einer durch dachten Lösung für Schulen/Kita/Pflege/Sozialem?

     

    Wie lange soll den eigentlich der Betreiber dieser Skybar seine Kosten decken können? Ich kann mir sicher vorstellen das die Pacht um einiges höher sein wird als gewöhnlich.

     

    Meine Meinung ist es Geld sinnvoller zu nutzen und ein klares Nein zu diesem Vorhaben als Anwohner.

     

  • 12.09.2020 11:36, Tasso Schille:

    Eine Brücke verbindet, eine Brücke vereinfacht, eine Brücke erhöht die Attraktivität der Altstadt und wäre in dieser ästhetisch gelungenen Umsetzung Attraktion für sich. Ausserdem erleichtert sie für tausende Besucher des Burgtheaters (und des Sommertheaters) den Zugang.

    Am Beispiel der Dresdner Waldschlösschenbrücke kann man lernen, dass aus Brückengegnern schnell entschiedene Brückenfreunde werden können. Nur Mut!