Engagierte Stadt

Die Idee: Kooperationen statt Projekte

Es ist kein Förderprogramm wie jedes andere. Hinter dem Namen „Engagierte Stadt“ verbirgt sich nicht weniger als ein Paradigmenwechsel in der Förderung des Bürgerengagements in Deutschland. Erstmals stehen nicht bestimmte Projekte oder Organisationsformen im Fokus. Gefördert werden stattdessen lokale Kooperationen unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure, die dort zu einer Engagementstrategie aus einem Guss führen.

Die Engagierte Stadt Bautzen soll es den Bewohnern ermöglichen, ein größeres Interesse und Leidenschaft am Gemeinwohl zu entwickeln und gemeinsam aktiv zu werden. In diesem Sinne möchten wir die Bewohner befähigen, ihre Interessen selbst zu artikulieren, anderen verständlich zu machen und mit Vertretern aus Verwaltung und Politik auf Augenhöhe auszuhandeln. Bürgerschaftliches Engagement soll somit als Instrument der Selbstorganisation begriffen und entsprechend gefördert werden. Dafür müssen Verwaltung, politische Vertreter und Bürger ein gemeinsames Demokratieverständnis entwickeln. Durch den aktiven Aufbau nachbarschaftlicher Beziehungen soll der zunehmenden Isolierung und dem Rückzug vieler Bewohner in ihre Privatsphäre entgegengewirkt werden.

Wer macht mit?

Außer dem Steinhaus Bautzen haben sich unterschiedliche Akteure vor und nach dem Start des Projektes als Partner der Engagierten Stadt zusammengeschlossen. Für die Zusammenarbeit auf Augenhöhe benötigt die Engagierte Stadt Bautzen eine Plattform für organisierte Bewohnergruppen, die sich für ihre individuellen Interessen einsetzen. Die Bewohner werden bei der Selbstorganisation begleitet und in ihren Fähigkeiten gestärkt. Wir möchten daher die Bewohner der Stadt Bautzen aufrufen, Mut zu zeigen und selbst aktiv zu werden.