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Prozession der Osterreiter

44 Ehemaliges Gefängnis der Staatssicherheit „Bautzen II“

Gedenkstätte JVA Bautzen IIDas Untersuchungsgefängnis wurde 1906 als Teil des Amts- und Landgerichts eröffnet. Erstmals waren hier während der NS-Diktatur ab 1933 politische Gefangene inhaftiert. Nach dem Krieg übernahm der sowjetische Geheimdienst 1945 das Gebäude als Operativgefängnis des NKWD. Hier wurden Verhöre zur Aburteilung durch ein sowjetisches Militärtribunal durchgeführt, das im benachbarten Gericht tagte.
Im September 1949 fiel das Gefängnis zurück an die deutsche Justiz. 1956 wurde es Sonderobjekt des Ministeriums der Staatssicherheit. »Bautzen II« war in der DDR ein Hochsicherheitsgefängnis zur Inhaftierung von Regimekritikern der DDR sowie Bürgern der BRD, die wegen Fluchthilfe oder Spionage verurteilt wurden. Im Zuge der Friedlichen Revolution wurden Ende 1989 alle politischen Häftlinge entlassen. Anfang 1992 schloss das Sächsische Justizministerium das Gefängnis, das seitdem Gedenkstätte ist.

Seit Anfang 1992 ist die Anstalt geschlossen. Heute beherbergt das Gebäude die Gedenkstätte Bautzen.

Kontakt
Gedenkstätte Bautzen  
Weigangstraße 8a  
Telefon 0 35 91 / 4 04 74
Internet www.gedenkstaette-bautzen.de
Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag 10.00 - 16.00 Uhr
Freitag 10.00 - 20.00 Uhr
Sonnabend, Sonntag, Feiertage 10.00 - 18.00 Uhr
Öffentliche Führungen
Freitag
Sonnabend, Sonntag, Feiertage
17.00 Uhr
14.00 Uhr
Gedenkstätte JVA Bautzen II
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Blick auf das Rathaus und die Tourist-Information, Foto  Peter Wilhelm