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Prozession der Osterreiter

36 Schützenplatz

Im Jahre 1547 wurden alle Stadtbürger zum Waffendienst verpflichtet. Das durch Hochwasser zerstörte Schützenhaus im Spreetal wurde 1553 auf diesem Platz neu erbaut. Zur Ausbildung an den Waffen errichtete man später Schießstände. 1559 wurde das Schützenhaus als Pestlazarett genutzt. Nachdem bereits 1767 eine Gaststätte vorhanden war, wurde der Platz 1792 zu einer Park- und Grünanlage ausgebaut und für Volksfeste genutzt. In der Gaststätte »Schützenhaus« fand 1845 das erste sorbische Chorkonzert unter Leitung des Schöpfers der sorbischen Kunstmusik, Korla Awgust Kocor (1822– 1904), statt. 1945 wurde das Schützenhaus zerstört. Die neue Sporthalle wurde 1977 eingeweiht.
1992 erhielt der Platz die Bezeichnung Schützenplatz, nachdem er bis 1935 Schießbleiche, dann Schützenplatz und ab 1945 Platz des Friedens hieß. Der Platz entwickelte sich zu dem Veranstaltungs- und Festplatz der Stadt.

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Blick auf das Rathaus und die Tourist-Information, Foto  Peter Wilhelm