Britischer Handelsrat bei Bautzener UnternehmenErst seit wenigen Monaten ist Mister Simon Kendall 1. Sekretär und Leiter der Handels- und Investitionsabteilung der Britischen Botschaft in der Hauptstadt Berlin, da führt ihn einer seiner ersten Antrittsbesuche nach Bautzen.
Oberbürgermeister Christian Schramm, Michael Böhmer, Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen, Bildung und Soziales, sowie Eckehard Oßwald vom Wirtschaftsförderungsamt der Stadt begrüßten den britischen Handelsrat im Rathaus. Oberbürgermeister Schramm verwies darauf, dass es bereits seit einigen Jahren gute Kontakte der Stadt zur Britischen Botschaft gibt und zeigte sich überzeugt, dass Mr. Kendall diese Tradition fortsetzen will. Davon zeuge bereits sein früher Besuch in Bautzen.
Der Leiter des Wirtschaftsförderungsamtes gab dem Gast dann einen kurzen Überblick über die Bandbreite und hohe Leistungsfähigkeit der Unternehmen in Bautzen, verwies auf Kernkompetenzen des Standortes und Ansiedlungsmöglichkeiten auch für britische Investoren in Bautzen. Schon jetzt werden etwa 1.000 Arbeitsplätze in der Stadt unter anderem durch Wirtschaftsbeziehungen in den englischsprachigen Raum gesichert.
Nach einem kleinen Stadtrundgang stand am Nachmittag der Besuch in vier Bautzener Betrieben auf dem Plan: das Vodafone Kunden-Center Bautzen, Bombardier Transportation, edding-V.D. Ledermann &Co. GmbH sowie die Weigl Aluminiumguss GmbH im Industriegebiet Salzenforst. Auf beeindruckende Weise erlebte Kendall so die Vielfalt und Kompetenz Bautzener Unternehmen. Und auch persönliche Bezugspunkte konnte der Handelsrat der britischen Botschaft in Bautzen entdecken: In der Rohbau-Fertigungshalle von Bombardier wurde gerade eine der ersten Wagenkästen für die Fahrzeuge fertiggestellt, die künftig für die Londoner Vorstadtbahn "Docklands Light Railway Ltd.“ unterwegs sein werden – auf einer Strecke, die auch Mr. Kendall in seiner früheren Arbeit sehr oft nutzte.
Die Erwartungen, die Mr. Kendall an seinen Besuch in Bautzen geknüpft hatte, wurden weit übertroffen - eine gute Voraussetzung für die weitere Zusammenarbeit. Weiter...
08.12.2006