Museum Bautzen

Hommage an Kurt Schwaen – 10 Farblithographien zum Thema Musik von Harald Metzkes

Kabinettausstellung

5. Oktober 2014 – 19. November 2014

Die Ausstellung

Das Museum Bautzen erwarb 2013 eine Mappe mit 10 Farblithographien zum Thema Musik des Künstlers Harald Metzkes, die 1990 entstand. Die Präsentation dieser 10 Blätter sind Inhalt einer kleinen Sonderschau, die vom 5. Oktober bis zum 19. November 2014 im Museum Bautzen zu sehen sein wird. Bereits zweimal wurde der gebürtige Bautzener Künstler mit jeweils einer umfangreichen Exposition gewürdigt: 1999 anlässlich seines 70. und 2009 anlässlich seines 80. Jubiläums.

Das Notenblatt – Farblithographie von Harald Metzkes

Die Arbeiten von Harald Metzkes kennzeichnet die Freude am Gegenständlichen. Im Mittelpunkt der Mappe zum Thema Musik steht die Wechselbeziehung dieser beiden Genre zueinander. In Metzkes` Bildwelt finden sich Darstellungen musizierender Personen beim Konzert, Stillleben mit Instrumenten oder auch humorvolle Annäherungen an das Thema Inspiriert fühlte sich der Künstler von dem deutschen Komponisten Kurt Schwaen, dem Metzkes dieses Werk widmete.

Harald Metzkes
Harald Metzkes wurde 1929 in Bautzen geboren und begann in der Spreestadt die ersten Malstudien. Nach einer Steinmetzlehre absolvierte er von 1949 bis 1953 ein Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Wilhelm Lachnit. Im Anschluss wurde er von 1955 bis 1958 Meisterschüler bei Otto Nagel an der Akademie der Künste in Berlin. Der „Cézannist“ vom Prenzlauer Berg gilt mit seinen Kollegen Manfred Böttcher, Hans Vent, Lothar Böhme und Werner Stötzer als Begründer der „Berliner Schule“. Die Künstler schufen fernab der offiziellen Kulturpolitik der DDR ihr Werk. 1988 nahm Harals Metzkes an der Biennale in Venedig teil. 2007 ehrte das Land Berlin ihn mit dem Hannah-Höch-Preis für sein Lebenswerk.

Kurt Schwaen
Kurt Schwaen (1909 in Kattowitz, Schlesien – 2007 in Berlin) entstammte einer schlesischen Kaufmannsfamilie. Vin 1929 bis 1933 studierte er Germanistik, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie. 1933 erwarb Schwaen ein Klavierexamen.
Wegen Widerstandsarbeit gegen das Nazi-Regime wurde Schwaen 1936 zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach dem 2. Weltkrieg nahm er aktiv am Aufbau von Musikschulen teil. Ab 1953 war er freischaffend tätig. Ab dieser Zeit produzierte Schwaen vielseitige Kompositionen, angelegt für nahezu alle Gattungen und Instrumentengruppen.

Dauer 5. Oktober 2014 – 19. November 2014
Eröffnung Sonntag, 5. Oktober 2014, 15 Uhr
Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonnabend, dem 5. Oktober 2014, um 15 Uhr, laden wir herzlich in das Museum Bautzen – Muzej Budyšin ein.
Begrüßung Dr. Jürgen Vollbrecht, Museumsleiter
Einführung Ophelia Rehor, Museum Bautzen
Musikalische Umrahmung Tasso Schille, Klavier
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