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Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Mehr als 100.000 Euro für mobile Jugendarbeit

Stadtrat beschließt Projektförderung für Steinhaus e.V.

Streetworker könnten ein Mittel sein, Unruhen auf dem Kornmarkt zu begegnen. So formulierte es Oberbürgermeister Alexander Ahrens als eine seiner ersten Reaktionen auf die Geschehnisse im September letzten Jahres. Mit dem Steinhaus e.V. konnte nun ein Partner für diese Arbeit gefunden werden. Der Bautzener Stadtrat folgte weitgehend der Argumentation und bewilligte in seiner Sitzung am 25 Januar mehrheitlich einen Zuschuss in Höhe von 107.586 Euro für die „Mobile Jugendarbeit im Stadtgebiet Bautzen“ für das Jahr 2017.
Derzeit gibt es keine aufsuchende Sozialarbeit in der Stadt. Nicht erst im Herbst 2016 wurde deutlich, dass es einen großen Bedarf gibt. „Es geht nicht nur um den Kornmarkt“ bestätigte Torsten Wiegel, Geschäftsführer des freien Trägers Steinhaus e.V. Schwerpunkte wären Schwierigkeiten in Schule und Beruf, Überschuldung, Drogenkonsum und Konflikte in Familien. Natürlich spielen auch Radikalisierungstendenzen und Alltags-Rassismus eine zunehmende Rolle.
Den Vorwurf, das Steinhaus wäre mit seiner Arbeit politisch zu links orientiert, wies Wiegel von sich: „Wir sind als soziokulturelle Einrichtung für alle Menschen offen und unser Angebot wird auch von allen Seiten gern genutzt“.

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