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Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

Etwa 50 Menschen fanden sich am Freitag, dem 27. Januar 2017, 11.00 Uhr, am Gedenkstein für die Opfer des Außenlagers des KZ Groß-Rosen zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung ein. Bundesweit wird an diesem Tag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Die etwa einstündige Veranstaltung wurde vom Jugendblasorchester Bautzen sowie Schülerinnen und Schülern der Oberschule Gesundbrunnen gestaltet. Melanie Müller, Vivien Lötzsch, Aaron Laber und Kevin Lukas Frank berichteten eindrucksvoll von ihrer Reise in das Konzentrationslager Auschwitz. Hauptredner Karsten Vogt, Fraktionschef der CDU im Bautzener Stadtrat, verwies auf die Situation der gefangenen im Bautzener Lager. Er machte deutlich, dass die Bautzener Geschichte zwingend neu aufgearbeitet werden müsse, da die bisherigen Erkenntnisse aus seiner Sicht unzureichend und teils unzutreffend sind. Dabei brachte er seine Freude zum Ausdruck, dass der Bautzener Archivverbund bereits mit dem Bombardierwerk in Kontakt steht, um dort vorhandene Unterlagen sichten zu können. Den Plan der Stadt, im laufenden Jahr die Gedenktafel entsprechend zu aktualisieren, begrüßte er sehr.

Der Nationale Gedenktag wurde 1996 durch Proklamation des jüngst verstorbenen Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt und auf den 27. Januar festgelegt. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau, des größten Vernichtungslagers des Nazi-Regimes.

Foto: Oberbürgermeister Alexander Ahrens, Bürgermeisterin für Bauwesen Juliane Naumann und Dr. Robert Böhmer, Bürgermeister für Finanzen, Bildung und Soziales (v.r.n.l.)

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