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Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Neue „Gaswerk-Brücke“ feierlich eingeweiht

Mit einer ökumenischen Brückenweihe ist am Freitag, dem 11. Dezember 2015, die erneuerte Brücke zur Frankfurt eingeweiht worden. „Damit können Anwohner und Nutzer des Spree-Radfernwanderweges sowie der Sächsischen Städteroute wieder an dieser Stelle die Spree überqueren und so die gewohnte Route nutzen“, erklärte Juliane Naumann, Bürgermeisterin für Bauwesen, zur Brückenweihe. Sie verwies in ihrer Rede auf die lange Geschichte der Brücke, die im Zusammenhang mit der industrie- und sozialgeschichtlichen Entwicklung des Gebietes am Kupferhammer zu sehen sei.

Am Ersatzneubau der Geh- und Radwegbrücke wurde seit Juni 2015 gearbeitet. Statt der bisherigen Eisengitter gelangen Fußgänger und Radfahrer nun bequem und sicher über eine Asphaltdecke auf die jeweils andere Seite. Dafür wurde die alte Brücke komplett entfernt und durch eine Stahlbetonplatte ersetzt, die auf zwei neuen Stahlträgern ruht. Mit einer Breite von drei Metern steht den Nutzern nun fast doppelt so viel Platz wie zuvor zur Verfügung. Die Gesamtlänge des neuen Bauwerkes beträgt 21 Meter. Zur Absturzsicherung für Radfahrer wurde an beiden Seiten ein Geländer in Höhe von 1,30 Metern angebracht. Die angrenzende Stützmauer wurde auf einer Länge von rund 16 Metern in Richtung Frankfurt erneuert, die vorhandene Stützmauern auf der anderen Seite wurden ausgebessert. Beide Mauern erhielten als Abdeckung Natursteinplatten mit einem Handlauf. Auch die Beleuchtung an der Brücke wurde im Rahmen der Arbeiten erneuert. Durch die Energie- und Wasserwerke Bautzen mbH wurden zudem zwei Gasleitungen und ein Schutzrohr für ein Elektrokabel neu verlegt.

Die Gesamtkosten für den Ersatzneubau belaufen sich auf rund 590.000 Euro. Als Bestandteil des überregionalen Spreeradweges wurde der Ersatzneubau der Spreebrücke durch den Freistaat Sachsen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 300.000 € gefördert.

Projektleiter Frank Wünsche, Baubürgermeisterin Juliane Naumann, Dietmar Stange (Tourismusverein) und Claus Gruhl (ADFC) beim Banddurchschnitt

 

 

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