Logo der Stadt Bautzen
Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Grundsteinlegung für den Bau des Heizkraftwerkes

Eine der größten Investitionen der Energie- und Wasserwerke Bautzen GmbH wird für die Bautzener sichtbar. Gestern war die Grundsteinlegung für den Bau des Kraftwerksgebäudes am Standort an der Thomas-Müntzer-Straße. Hier entsteht ein modernes, optisch gut in die Landschaft passendes Kraftwerk.

Das neue Blockheizkraftwerk wird nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung auf Erdgasbasis arbeiten. „Das ist bewährte Technik auf dem neuesten Stand“, sagt Volker Bartko Geschäftsführer der Energie- und Wasserwerke Bautzen GmbH. Ein wichtiger Teil der neuen Anlage wird ein großer Heißwasserspeicher sein.
Der Wärmespeicher wird ein 35 m hoher Turm sein mit einem Innendurchmesser von 12 Metern, in dem rund 3800 m³ heißes Wasser gespeichert werden können. Mit dieser Wärmespeichertechnik sind die Stadtwerke Vorreiter in Sachsen.

Die Vorteile liegen auf der Hand für die Kun-den, für die Stadt und die Umwelt. Die mittels Kraft-Wärme-Kopplung erzeugte Fernwärme ist gegenwärtig eine der energieeffizientesten und CO2-sparendsten Arten der Wärmeversorgung.

Mit der neuen Anlage werden die gegenwärtigen Treibhausgasemissionen des bisherigen Heizkraftwerkes in Teichnitz um 85 Prozent reduziert. „Damit leisten wir einen großen Beitrag für den Klimaschutz, sorgen für Fernwärme in 7.000 Haushalten. Außerdem werden wir weitere Fernwärmeanschlüsse bauen. Den Anteil der fernwärmeversorgten Gebäude von rund 30 % des Bautzener Wärmemarktes wollen wir erhöhen.“, so Bartko.

Um jederzeit flexibel auf benötigte Liefer-mengen reagieren zu können, gehören zum neuen Versorgungskonzept neben dem Blockheizkraftwerk in der Thomas-Müntzer-Straße auch noch eine Erzeugeranlage im Stadtwerke-Gelände auf der Schäfferstraße, eine Spitzenlastanlage auf der Hanns-Eisler-Straße und eine Technikzentrale auf der Max-Planck-Straße in Gesundbrunnen.

Rund elf Millionen Euro wird das Unternehmen in das Projekt investieren. Neben der benötigten Fernwärme wird die EWB ab 2017 damit auch Strom selbst erzeugen.

Startseite | Sitemap Impressum | Textversion Seitenanfang

Straßenfest

Handbuch