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Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Wie sich Sachsen formte – Vortrag im Museum Bautzen

Der Weg zu den heutigen Grenzen des Freistaates Sachsen hat eine lange und durchwachsene Geschichte. Den letzten Schritt hin zur heutigen Ausdehnung beschreibt Prof. Dr. Winfried Müller, Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte an der TU Dresden, am Donnerstag, dem 22. Januar 2015, um 19.00 Uhr, im Museum Bautzen.

Sein Vortrag befasst sich mit dem politischen Wandel und der neuen geografischen Ausdehnung Sachsens von 1806 bis 1815. Der Ausgang für diese Veränderungen sind die Koalitionskriege zwischen dem revolutionären Frankreich unter Napoleon I. und den europäischen Großmächten. Durch die Niederlage gegen Frankreich kommt Sachsen kurzzeitig unter französische Besatzung. Mit Sachsens Beitritt zum Rheinbund, der von Napoleon I. dominiert wird, endet der Kriegszustand zwischen diesen beiden. Das Kurfürstentum Sachsen wird zum Königreich erhoben und ist nun Anhänger Frankreichs. 1813 mit der Schlacht bei Bautzen, Dresden und der Völkerschlacht bei Leipzig wurde das Gebiet zum entscheidenden Kriegsschauplatz. 1814/15 schließt sich mit dem Wiener Kongress die Suche nach einer europäischen Friedensordnung an. In den vorangegangenen und den folgenden Jahren verändern sich die Grenzen und damit der Einfluss und die wirtschaftliche Lage Sachsens. Prof. Dr. Müller analysiert die Hintergründe der Gebietsabtretungen Sachsens und zeigt die Neuordnung in seinem bebilderten Vortrag.
                                                www.museum-bautzen.de

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