Logo der Stadt Bautzen
Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Mozart - War er psychisch gesund?

Am ersten Montag des neuen Jahres (7. Januar 2008, 19.00 Uhr, Staatliche Studienakademie Bautzen, Löbauer Straße 1) widmet sich Prof. Dr. med. Werner Felber von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU Dresden im Rahmen der Vorlesungsreihe „Bautzener Akademie“ dem Leben von Wolfgang Amadeus Mozart. Es ist zwar schon viel über die Krankheiten und den Tod Mozarts spekuliert worden, was aber weder seine Genialität, noch die Tatsache erklären kann, warum er zu Lebzeiten gemieden und schließlich in Unehren „verschwunden“ war. 1991 publizierte ein schwedisches Ärzteblatt einen Beitrag, in dem angenommen wurde, dass er an einem sogenannten Tourette-Syndrom (TS) litt. In der Folgezeit entfachte sich darüber weltweit eine Diskussion, die bisher wenig beachtet blieb, obwohl sie von geradezu sensationeller Bedeutung ist. Im Vortrag wird den Besonderheiten und Konsequenzen des TS und den möglichen Parallelen zu Mozarts Leistungen, Verhaltensweisen und psychischen Behinderungen nachgegangen. Dazu wird Mozarts Musik eingespielt und das TS durch Filmsequenzen plastisch dargestellt.

Der in Dresden geborene Prof. Dr. med. Werner Felber studierte 1965 bis 1971. Ab 1976 leitete er die Ambulanz für Suizidgefährdete an der Dresdner Nervenklinik und promovierte 1979. Er ist Mitglied zahlreicher internationaler Gremien, wie der „International Association for Suicide Prevention“ (Sitz: USA). Zudem war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention und bis 2006 komm. Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Uniklinikum Dresden.

Startseite | Sitemap Impressum | Textversion Seitenanfang

Straßenfest

Handbuch