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Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Neue Parkgebührenordnung tritt in Kraft

Im Juni 2013 hatten die Bautzener Stadträte eine überarbeitete Parkgebührenordnung beschlossen. Seitdem ist es beispielsweise möglich, auf dem Schützenplatz kostenfrei zu parken. Andere Veränderungen treten erst mit dem neuen Jahr in Kraft. So ist das Parken in der Innenstadt etwas teurer geworden. In der Altstadt erhöht sich die Gebühr je Stunde von 1,20 auf 1,50 Euro. In der übrigen Innenstadt werden künftig auch für die erste Stunde 1,20 Euro statt bislang 60 Cent fällig. Dieser Preis galt bislang nur für die weiteren Stunden, die unverändert blieben. Im restlichen Stadtgebiet bleiben die Parkgebühren unverändert bei 60 Cent je Stunde. Derzeit erfolgt die Umstellung der Automaten. Die Gebühren waren zuletzt im Jahr 2002 angepasst worden. Mit den neuen Preisen liegt Bautzen im Vergleich mit anderen Städten im Bereich der Altstadt im Mittelfeld, im übrigen Stadtgebiet sowie der Innenstadt sogar darunter.

Mit der neuen Gebührenordnung will die Stadt das Parkverhalten der über nur wenig öffentlichen Parkraum verfügenden mittelalterlich geprägten Stadt besser steuern. Die Stadt hofft, dass dadurch weniger Parkplätze in Alt- und Innenstadt durch längeres Parken blockiert werden und vor allem auch kurzzeitparkende Kunden der anliegenden Geschäfte schneller einen Parkplatz finden. Aus diesem Grund soll das Parken auf privaten Parkplätzen und in Parkhäusern günstiger gehalten werden als im knappen öffentlichen Parkraum. Mit den neuen Gebühren ist das Parken in Parkhaus Centrum, Kornmarkt-Center, Tiefgarage Kornmarkt und auf dem Kroneparkplatz nun auch in der ersten Stunde billiger als im öffentlichen Raum. Damit folgt die Stadt einem Parkraum-Gutachten aus dem Jahr 2005, das bislang nur teilweise umgesetzt worden war. Zu den Empfehlungen gehörte auch, auf den Einsatz einer so genannten „Brötchen-Taste“ für kostenfreies Kurzzeitparken zu verzichten. Dies hätte zu mehr Verkehr in der Innenstadt geführt und damit zu einer Überlastung des Straßennetzes. Ein entsprechender Änderungsantrag war im Stadtrat mit deutlicher Mehrheit abgelehnt worden.

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