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Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Museum Bautzen: Vortrag zum Wiederaufbau der Stadt nach 1945

Auch im neuen Jahr lädt das Museum Bautzen wieder zu verschiedenen Vorträgen ein. Den Auftakt gibt Museologe Hagen Schulz. Am Donnerstag, dem 12. Januar 2012, um 16.00 Uhr, spricht er über die Enttrümmerung und den Wiederaufbau der Stadt Bautzen nach 1945 und zeigt, wie schwierig sich die Rückkehr zur Normalität sowohl für die Einwohner als auch für die Verwaltung der Stadt gestaltete.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges waren in Bautzen nicht nur viele Wohn- und Geschäftshäuser zerstört, sondern auch sämtliche Brücken. Die meisten Betriebe konnten nicht mehr produzieren. Nur schwer ließen sich die Bewohner der Stadt und die Flüchtlinge aus den Ostgebieten mit Lebensmitteln, Wasser und Strom versorgen. Zeitweilig übernahm die Rote Armee die Verwaltung der Stadt. Die sowjetischen Militärbehörden richteten eine Stadtkommandantur ein. Im Mai übertrugen sie dem Studienrat Philipp Böhmer die Amtsgeschäfte des Oberbürgermeisters und beriefen im Juni einen neuen Stadtrat. Damit waren die Voraussetzungen für die Neuorganisation des städtischen Lebens, für den Wiederaufbau und die Entnazifizierung geschaffen. Das öffentliche Leben und die Wirtschaft kamen langsam wieder in Gang. Auch das Bildungswesen konnte reorganisiert werden. Alle Veränderungen vollzogen sich angesichts des Aufbaus einer neuen sozialistischen Gesellschaftsordnung in der Sowjetischen Besatzungszone. Ab 1946 bestimmte auch in Bautzen die SED das politische Geschehen.

Zum Vortrag laden der Verein ALTSTADT BAUTZEN e.V. und das Museum Bautzen gemeinsam ein. Wegen der begrenzten Anzahl an Sitzplätzen wird um rechzeitiges Erscheinen gebeten.

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