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Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Unsichtbares sichtbar machen

Welche Ursachen es hat, dass in archäologischen Fundstellen in der Oberlausitz bisher keine Gegenstände aus Knochen und Geweih gefunden wurden, darüber informiert am Sonnabend, dem 18. Dezember 2010, 15.00 Uhr, Dr. Jürgen Vollbrecht in einem Werkgespräch im Museum Bautzen. In vielen Regionen Europas und der Welt erhalten sich Knochen in archäologischen Fundstellen über sehr lange Zeiträume, in anderen Regionen ist das nicht der Fall. Dort werden die Knochen sehr schnell zersetzt und sind damit nicht mehr auffindbar. Die Oberlausitz liegt in einer Region ohne gute Knochenerhaltung. Mit diesem Wissen ausgestattet, kann man sich an den Fundstellen jeweils diejenigen Geräte aus Knochen, Geweih und anderen organischen Materialien hinzudenken, die nun fehlen. Im Gespräch wird mit Hilfe einiger selbst gefertigter Geräte aus Knochen und Geweih die Reichhaltigkeit dieser Gegenstände verdeutlicht und Unsichtbares sichtbar gemacht.

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