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Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Wer schön sein will, muss … sich das leisten können

Bei einem Rundgang durch das Museum Bautzen am Donnerstag, dem 9. Dezember 2010, 17.00 Uhr, stellt die Restauratorin Ulrike Telek (Museum Bautzen) historische Bekleidung und Frisuren der Oberlausitz vor. Insbesondere Textilien zählen zu den fragilsten Objekten im Museumsbestand. Durch die Sanierung und Modernisierung des Museums Bautzen sind Bedingungen geschaffen worden, die es erlauben, selbst diese empfindlichen Exponate in der Dauerausstellung zu zeigen. Interieurs, die durch Kleidungsstücke und Accessoires bereichert worden sind, gibt es heute in den Bereichen Stadtgeschichte und Volkskunde gleichermaßen. Die historischen Gewänder illustrieren die Lebensweise im Alltag, zeigen aber vor allem, wie Mann und Frau sich zu festlichen Anlässen herausputzten.

Auf Gemälden werden Bautzener Bürger und Bewohner der ländlichen Oberlausitz dargestellt, die in Samt und Seide gekleidet sind. Ihr Wohlstand erlaubte ihnen nicht nur, sich eine solch teure Tracht anzuschaffen und die passende Frisur oder Perücke zu tragen, sie besaßen darüber hinaus noch genügend Geld, um sich porträtieren zu lassen. Die Alltagstracht sorbischer und deutscher Menschen dagegen stellen nur wenige Bilder dar. Auf Grund der originalgetreuen Malweise, die all diesen Gemälden und Aquarellen eigen ist, aber auch durch die Nähe zum originalen Kleidungsstück, sind reizvolle Details in großer Fülle zu entdecken.

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